Samstag, 12. Februar 2011

Trattoria Er Pipa, Monte Carasso

Osteria Er Pipa, Monte Carasso

El Stradun 23
CH-6513 Monte Carasso (TI)
T +41 91 826 45 03
http://www.erpipa.ch/

Warum müssen wir blos immer mehrere Anläufe nehmen, um in diese wundervolle Osteria zu kommen? Bei unserem ersten Besuch musste ich ja noch tief in die weibliche Trickkiste greifen, um Gerhard zu einem Essen dort zu überreden. Da galt es, mehrere Hindernisse zu überwinden, nachzulesen H I E R

Danach spielten immer terminliche Hindernisse eine Rolle oder aber das Problem mit Akela, den wir bei sonnigemWetter nicht im Auto lassen wollen. Doch heute war es uns wieder vergönnt, uns in dieser sympathischen Osteria verwöhnen zu lassen. Gerhard und Caro sind heute angekommen - ich habe mich auf meinen Mann gefreut und Yannick freute sich, seine Caro wieder zu sehen, beste Voraussetzungen für einen gelungenen Tag.



Wir sind bei jedem Besuch immer wieder auf's Neue beeindruckt von der Herzlichkeit des Empfangs. Der padrone Andrea Giuliani kommt und bespricht mit uns, was es heute Köstliches aus der Küche gibt.

Eine handgeschriebene Speisekarte gibt es auch - ich würde wie immer, wenn ich hier bin, am liebsten sagen: "Bitte von oben links bis nach unten rechts" Daher fällt uns die Entscheidung mal wieder schwer, nur Gerhard als Wiederholungstäter hat es leicht: Er bestellt als Vorspeise Lardo e Pecorino, hauchdünner Lado und Pecorinohobel mit Peperoncini auf einem Teller hübsch arrangiert (nein - ich darf nicht fotografieren - der Erst-Hunger lässt es nicht zu). Yannick und Caro bestellen sich gemeinsam eine Portion Bucatini alla Amatriciana, köstlich, aber wie isst man Bucatini ohne sich zu bekleckern? Ich darf probieren und bin mutig - ich trage einen tomatenroten Pulli, da kann doch nichts schief gehen?

Danach gibt es für Gerhard und Caro jeweils Orecchie di Elefante und genau  so groß wie Elefantenohren sehen diese hauchdünnen Kalbsschnitzel auch aus. Dazu knusprige Rosmarinkartoffelwürfel und ein köstliches Gemüse aus Möhren, Zucchini und Fenchel.

Mein Essen war eine Tagesempfehlung des Padrone: Kalbsentrecôte mit Steinpilzen. Und Yannick spekulierte darauf, dass wir das alles sowieso nicht schaffen - Recht hatte er;-)

Als Dessert wurden dann die von der Nonna hausgemachten Kuchen in jeweils kleinen Stückchen gekostet: Torta di Limone (begossen mit Limoncello), Torta della Nonna (gefüllt mit Vanillecreme und bestreut mit Pinienkernen und Puderzucker) und Torta ciocolato.

Bei den Weinempfehlung vertraue ich dem padrone. Das war auch diesmal wieder eine schöne Empfehlung. Ein Weisswein vom Nachbarn sozusagen ;-) Nämlich aus Sementina von Giancarlo Pestoni von der Cantina Pizzorin tranken wir einen Ninfea 2009, einen Chardonnay, der sogar Gerhard's Gefallen fand.

Kommentare:

  1. Oh wie lecker, da wäre ich gerne dabei gewesen. Schade, dass du kein Bild der Torta di Limone hast, denn meine Zitronenbäumen hängen immer voll Früchte, so dass mich das Rezept bzw. Bild interessiert hätte.

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  2. Köstlich sieht's aus! Zumindest bei der Torta della Nonna kann ich allerdings mithalten - ich habe gestern eine gebacken :-)

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  3. @Zorra: Ich suche mal ein Foto - vielleicht gibt es noch eines von einem unserer letzten Besuche bzw. versuche ich, Dir das Rezept zu beschaffen, denn ich muss doch da sowieso wieder hin, weil es soooo gut ist ;-)

    @ Petra: Dann bin ich gespannt, wenn das gepostet wird

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  4. @Sabine, das Rezept wäre natürlich super!

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