Mittwoch, 1. März 2017

Bottega del Vino, Locarno





Wenn es mir - nach laaangen Versuchen - endlich gelungen ist, Gerhard zu einer Restaurant-Neuentdeckung zu überreden und wir beide gemeinsam davon begeistert sind, dann kommt, wer meinen Blog (und mich) kennt, gleich das Fazit: "Ich muss da wieder hin!" 

Diesmal war der Signore so begeistert, dass wir unbedingt und schnellstmöglich wieder an diesen wunderbaren Genussort zurückgekommen sind. Wir wurden aufs herzlichste wie alte Bekannte begrüsst und trotz vollbesetztem Restaurant und Gästen, die offensichtlich alle gleichzeitig kamen, freundlich, aufmerksam und zuvorkommend bedient. Bei einem solchen wunderbaren Service hat das Restaurant bei mir schon gewonnen - wenn dann auch noch der Fisch perfekt gegart ist... doch ich greife vor, wir starten mit meiner Lieblingsvorspeise:



Ich weiss - das hatte ich schon beim letzten Mal. Doch ich liebe nun mal Artischocken und wenn sie dann auch noch so mariniert serviert werden, dann wird es hier zu meiner Standard-Lieblings-Vorspeise werden.

Gerhard wird zum Wiederholungstäter und bestellt wieder das Entrecôte Café de Paris - auch diesmal zu seiner absoluten Zufriedenheit und Begeisterung.

Für mich gibt es diesen perfekt gegarten, fein würzigen Wolfsbarsch



Der Signore geniesst ein Traubensorbet mit Grappa und ich eine Auswahl von Tessiner Käse mit Mostarda-Konfitüre, die mit Grappa abgeschmeckt ist



Dazu empfiehlt man mir einen wunderbar passenden, im Barrique ausgebauten Wein, natürlich von Delea



Kommentare:

  1. Das sieht ja alles SUPER aus! Werde meinen Signore auch überreden müssen....
    Liebste Grūße aus dem sonnigen Milano

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    1. Liebe Cristina, dann musst du nur aufpassen, dass er sich dort kein Zimmer nehmen will ;-)

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  2. Artischocken in jeder Form liebe ich auch sehr! Nur sind die hier schwer zu bekommen. Einen einzigen Bauern kenne ich, der sie in der Nähe von Wien anbaut - der lässt sich die Artischocken dann natürlich mit Gold aufwiegen.

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    1. Liebe Susi, das ist bei uns im Elsass ähnlich. Wenn überhaupt, gibt es in der Saison die grossen aus der Bretagne, die sind zum abzupfen und dippen köstlich, aber eignen sich nicht gehobelt als Salat. Diese richtig kleinen, zarten Dinger finde ich auch nur in Italien

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