Montag, 17. April 2017

Pollo al forno con verdure miste

Im Backofen gebratenes Geflügel mit verschiedenen gemischten Gemüse mag ich gerne. Geflügel geht bei mir ja sowieso immer - es gibt nur eine Grundvoraussetzung: Es muss sich um ein Freilandgeflügel handeln. Hier im Tessin kaufe ich Geflügel entweder bei Terreni alla Maggia oder bei Claudio Guerra, dort direkt bei ihm auf dem Hof bzw. samstags findet man ihn auch in Bellinzona auf dem Markt.

Beim Rezept halte ich mich gerne an das, was das Marktangebot hergibt, z.B. jetzt könnte ich mir auch sehr gut grüne Spargelstücke vorstellen, ansonsten eine bunte Mischung aus allem, was schmeckt. Wichtig für den Geschmack ist das vorherige Marinieren in Olivenöl und Kräutern.




Diesmal  habe ich mich beim Rezept weitgehend durch Petra (klick) inspirieren lassen:

ich nehme (für 4 Personen):

  • 1 Freilandhuhn (oder ausnahmsweise auch mal 4 Hühnerkeulen, in jeweils 2 Teile zerlegt)
  • 2 kleine Fenchelknollen (in feine Scheiben geschnitten)
  • 2 rote Paprika (ich schäle sie vor der Verwendung), in grosse Stücke geschnitten
  • 2 Karotten (geschält und in schräge Stücke geschnitten)
  • 2 kleine Zucchini, gewürfelt
  • 1 rote Zwiebel (geschält und in Spalten geschnitten)
  • 2 - 3 Knoblauchzehen - ungeschält, kurz mit dem grossen Messer angedrückt
  • 1 Zitrone, in Spalten geschnitten
  • 5 frische Thymianzweige
  • 2 frische Rosmarinzweige
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Tasse Weisswein
  • 2 EL gehackte glatte Petersilie

und los gehts:

Die Hähnchen jeweils in 8 Stücke zerteilen: Dafür die Oberschenkel abtrennen und im Gelenk durchschneiden. Die Brust entlang des Brustbeins einschneiden und die beiden Brusthälften mit den Flügeln vom Knochen lösen. Die vorderen Flügelspitzen abschneiden, diese können mit der Hähnchenkarkasse für eine Hühnerbrühe ausgekocht werden. Jede Brusthälfte nochmals quer durchschneiden. Die Hähnchenteile mit Salz und Pfeffer würzen. Die Fettpfanne mit Olivenöl bepinseln, die Fleischstücke darauf verteilen.
Alle Gemüse putzen und in einer grossen passenden Schüssel mit dem Olivenöl und den etwas zerkleinerten Kräutern mischen. In einer grossen feuerfesten Form oder auf dem mit Öl bestrichenen Backblech anordnen, nochmals salzen und pfeffern. Zitronenscheiben und Kräuter obendrauf verteilen. Bei 200°C im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 1 Stunde braten. Nach 1/2 Stunde den Weisswein über das Gericht giessen.
Kurz vorm Servieren mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passt Ciabatta und ein schön gekühlter Weisswein.



Kommentare:

  1. Das ist und bleibt eines meiner Lieblingsessen, da so herrlich unkompliziert :-) Euch fröhliche Rest-Ostern!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, meines auch, in immer neuen Varianten. Vor allem ist es prima gästetauglich. Für euch auch noch einen schönen Ostermontag, liebe Petra. Bei uns waren die Kinder über die Ostertage da - Hochzeitsplanungen .....

      Löschen
    2. Oh, das ist eine aufregende Zeit! Allen Beteiligten alles Gute!

      Löschen
  2. Du zeigst immer so schöne Hendlrezepte und ich kann die bei meinem Nicht-Hendlesser alle nicht nachkochen. :(

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Susi, ich kenne da nix... wenn ich Lust auf ein ganzes Brathuhn habe, mache ich mir das notfalls für mich alleine, daher finden sich auf meinem Elsass-Blog so viele Rezepte zur Resteverwertung von Geflügel ;-)

      Löschen
  3. Wunderbar - erst jetzt aus "ferientechnischen" Gründen entdeckt. Hat du den Speck - gegenüber dem Rezept von Petra - bewusst weggelassen? Lass mich bitte wissen, wenn ja, warum.
    Sonnigheisse Grüsse aus der Fel!x-Gegend ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Peter, auch wenn ich ansonsten ein grosser Fan von Speck bin, mag ich ihn aus irgendwelchen Gründen an dieser speziellen Zubereitung nicht. Dafür aber Pollo im Ganzen im Ofen gebraten mit Pancetta belegt, schau mal hier:
      http://bonjouralsace.blogspot.ch/2013/02/mein-weltbestes-brathahnchen.html

      Löschen
    2. Danke für deine Antwort. Ich war einfach überrascht. "Chacun à son goût".
      Das Rezept vom Link liest sich prima! Eine harte Konkurrenz zum "Hazan-Poulet" welches bis anhin mein Favorit war.
      Merci beaucoup für den Tipp!
      Es muss ja nach den Ferien auch noch was Feines geben ;-)

      Löschen
    3. Lieber Peter, dann wirst du ab jetzt zwei Favoriten-Poulets haben ;-)

      Löschen
  4. So ein Huhn aus dem Ofen - jederzeit gerne und immer wieder, denn das schmeckt einfach immer hervorragend!
    Liebe Grüsse aus dem frsotigen Zürich,
    Andy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Andy, damit kannst du dir den Sommer selbst bei frostigen Temperaturen auf den Teller kochen - funktioniert bei mir immer ;-)

      Löschen