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Donnerstag, 1. August 2019
Grotto Val d'Ambra - immer wieder eine Empfehlung für die Anreise
Grotto Val d'Ambra, Personico, montags geschlossen, Tel. 091 864 18 29
Das ist für mich eines der ursprünglichsten Tessiner Grotti! Wir lieben die Atmosphäre und den freundlich herzlichen Empfang der Inhaberin Nadine Ambord. Hier wird Wert auf beste Qualität gelegt und das schmeckt man auch.
In den Grotten rund um das Restaurantgebäude lässt Nadine ihre diversen Käsesorten reifen, die Schweine weiden auf der Alp und werden später vom Metzger im Dorf für die hervorragenden Schinken und Salumeria verarbeitet.
Wir stellen uns unser eigenes kleines Antipasti-Buffet zusammen bestehend aus all den Köstlichkeiten, die es hier gibt:
ein Teller mit Schinken:
Cicorietta-Salat und herrlich aromatische Tomaten aus Nadines Garten:
Vitello Tonnato:
die grandiosen Käsesorten:
Dazu knuspriges Brot und wir sind angekommen! Herrlich!!!
Am Abend werden wir noch mit einem Feuerwerk für den 1. August verwöhnt, das wir mit einem Glas Prosecco in der Hand von unserem Logenplatz aus anschauen:
Das ist für mich eines der ursprünglichsten Tessiner Grotti! Wir lieben die Atmosphäre und den freundlich herzlichen Empfang der Inhaberin Nadine Ambord. Hier wird Wert auf beste Qualität gelegt und das schmeckt man auch.
In den Grotten rund um das Restaurantgebäude lässt Nadine ihre diversen Käsesorten reifen, die Schweine weiden auf der Alp und werden später vom Metzger im Dorf für die hervorragenden Schinken und Salumeria verarbeitet.
Wir stellen uns unser eigenes kleines Antipasti-Buffet zusammen bestehend aus all den Köstlichkeiten, die es hier gibt:
ein Teller mit Schinken:
Cicorietta-Salat und herrlich aromatische Tomaten aus Nadines Garten:
Vitello Tonnato:
die grandiosen Käsesorten:
Dazu knuspriges Brot und wir sind angekommen! Herrlich!!!
Am Abend werden wir noch mit einem Feuerwerk für den 1. August verwöhnt, das wir mit einem Glas Prosecco in der Hand von unserem Logenplatz aus anschauen:
Freitag, 5. Februar 2016
Hotel des Alpes, Dalpe
Hotel des Alpes, Piazza Cornone, 6774 Dalpe (Leventina), Tel. 091 881 10 14, täglich geöffnet, im Winter allerdings Sonntagabend, Montag ganztags und Dienstagmittag geschlossen, während der Schulferien und während des Tessiner Karnevals täglich geöffnet
Da steht er! Waldis Ratti!
Nun bin ich ihm schon seit vielen Jahren verbunden. Seit er mit seinem Ristorante Rodolfo in Vira/Gambarogno und dem berühmten fritto misto del lago mein Herz eroberte, bin ich ein Fan dieses legendären Tessiner Küchenchefs.
Er macht es mir allerdings nicht leicht ihm treu zu bleiben. Das Ristorante Rodolfo übergab er 2014 an seinen Neffen. Glücklicherweise fand ich ihn wieder im Grotto Scalinata in Tenero. Als wir ihn dort dann wieder im Herbst letzten Jahres besuchen wollten, trafen wir ihn leider schon nicht mehr an. Doch ein echter Fan gibt nicht auf: Unser Tessiner Lieblingswinzer gab den entscheidenden Tipp! So fand ich ihn in Dalpe, einem rd. 1200 m hoch gelegenen Bergdorf in der Leventina.
Dort hat das Hotel des Alpes, dessen Leitung Waldis Ratti übernommen hat, im Dezember 2015 nach einer umfangreichen und gelungenen Restaurierungsphase wieder eröffnet.
Die Speisekarte ist angenehm klein gehalten, 3 kalte Vorspeisen (antipasto di pesce, involtini di bresaola e ricotta, insalata mista), hausgemachte Raviolini, Tagliatelle mit Tomaten, Risotto, als Hauptgerichte jeweils ein tagesfrisches Fischgericht, Perlhuhn-Supreme, Kalbs-Entrecôte, Tagliata di manzo und als Dessert Panna cotta mit Apfel und Zimt, hausgemachtes semifreddo, Schokoladenmousse, Kuchen und Eis. Es gibt mittags - auch sonntags - ein täglich wechselndes Tagesgericht.
Heute gab es als piatto del giorno Brasato al Merlot - wahlweise mit Polenta oder Tagliatelle:
Ich habe mich für den Fisch entschieden: Zanderfilet auf Gemüsen und Kartoffelspalten (mit einem köstlichen Sugo):
Dazu getrunken haben wir einen Chasselas aus dem Wallis, Cave les Bernunes 2014, der besonders zu meinem Fisch gut gepasst hat. Wobei ich hoffe, dass der Weinkeller vor allem noch in Bezug auf Tessiner Gewächse ausgedehnt wird.
Dies ist ein wunderbarer Genussort, an dem mal wieder alles stimmt: traumhaft schöne Lage, im Sommer eine herrliche Terrasse, eine ausgezeichnete Küche und Übernachtungsmöglichkeiten für alle Weiterreisenden auf dem Weg in den Süden.
Donnerstag, 11. April 2013
Das Grotto mit den glücklichen Schweinen - Grotto Val d'Ambra
Grotto Val d'Ambra, 6744 Personico, Tel. 091 864 18 29
ausserhalb der Saison montags geschlossen, geöffnet von Ostern bis Oktober
Zum zweiten Mal haben wir dieses ursprüngliche Grotto in Personico besucht und zum zweiten Mal hat uns das Navi in die falsche Richtung geleitet. Für alle, die in dieses schöne Grotto wollen, gibt es bei Ti saluto Ticino mal ausnahmsweise eine Wegbschreibung:
1. Navi ausschalten und nicht auf das hören, was sie euch erzählt!
2. In Biasca die Autobahn verlassen. Links! Im Kreisverkehr Richtung Pollegio fahren.
3. In Poleggio im Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nehmen - durch die Unterführung!
4. Wieder Navi einschalten!
5. Auf das Navi hören! Auch wenn sie euch erzählt, ihr sollt über die Brücke fahren. Doch! Das geht!!! Es ist nicht gesperrt! Kurz nach dem Überqueren der Brücke sofort rechts... und dann immer weiter... das Grotto taucht auf!
6. Ufff, angekommen
Wir werden das beim nächsten Mal auch wieder üben - oder hat bis dahin Nadine Ambord, die freundliche Inhaberin, Hinweisschilder aufgestellt?
So, nachdem wir die Anreise bewältigt haben, lassen wir uns in dem gemütlichen Grotto nieder - mit draussen sitzen war heute nichts. Wir sind ohnehin etwas spät - Staus um Strasbourg und "ein kleiner Kontakt mit der Polizei in Mulhouse" (der sich negativ auf Gerhards Punktekonto auswirkt...), ein erneuter Anruf bei Nadine, dass wir später kommen... "kein Problem" meint sei, wir bekommen auch noch kurz vor 14 Uhr etwas zu essen.
Direkt bei der Ankunft lesen wir das kleine Schild "Mazze Nostrano". Mazze ist im Tessin etwas Besonderes: Es bedeutet Schlachttag und Schlachtfest und gleichzeitig die zubereiteten Ergebnisse dieses Schlachttages auf dem Teller.
D.h. la Mazza ist gleichzeitig metzgen, Tag der Metzgete und die dabei anfallenden Wurstwaren. Alles das, was bei den Bauern selber an der Metzgete hergestellt wird, darf mazza genannt werden. An diesem Tag wird also das Schwein geschlachtet und sofort weiterverarbeitet.
Im Grotto Val d'Ambra hält man eigene Schweine, die artgerecht aufgezogen und gehalten werden. Nadine zeigt euch auf anfragen ihr Buch der glücklichen Schweine.
D.h. la Mazza ist gleichzeitig metzgen, Tag der Metzgete und die dabei anfallenden Wurstwaren. Alles das, was bei den Bauern selber an der Metzgete hergestellt wird, darf mazza genannt werden. An diesem Tag wird also das Schwein geschlachtet und sofort weiterverarbeitet.
Im Grotto Val d'Ambra hält man eigene Schweine, die artgerecht aufgezogen und gehalten werden. Nadine zeigt euch auf anfragen ihr Buch der glücklichen Schweine.
Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen und Gerhard und ich teilen uns einen Teller Mazze: Coppa, Salami, Mortadella, Pancetta. Ein Schinken, so entschuldigt sich die Padrona, sei noch nicht fertig, dieser trockne noch in den dafür vorgesehenen Felsenkellern.
Wir erinnern uns an unseren letzten Besuch und ordern danach wieder das wunderbare Vitello Tonnato, das ganz frisch zubereitet wurde und eines der besten, die ich im Tessin geniessen durfte, ist.
Für mich dann Espresso Coretto.... (psst,, wer nicht weiss, was das ist: dieser köstliche, sehr starke Espresso wird mit einem kleinen Schlückchen Grappakorrigiert veredelt, für Gerhard eines der köstlichen, hausgemachten Eissorten, entweder Grand Marnier, Himbeer, Sorbet aus Trauben oder halt....
Wir erinnern uns an unseren letzten Besuch und ordern danach wieder das wunderbare Vitello Tonnato, das ganz frisch zubereitet wurde und eines der besten, die ich im Tessin geniessen durfte, ist.
Für mich dann Espresso Coretto.... (psst,, wer nicht weiss, was das ist: dieser köstliche, sehr starke Espresso wird mit einem kleinen Schlückchen Grappa
Aprikoseneis mit Abrikotine übergossen - Gerhard ist begeistert und unterhält sich mit der padrona über die neue Flaschengestaltung von M.orand (die haben nämlich neu gestaltete Flaschen und als Traditionalisten finden beide diese Flaschen nicht sehr gelungen. Ich habe dazu keine Meinung, ich bin im Tessin und trinke regional, d.h. Grappa. Die Chefin darf dazu eine Meinung haben, denn sie ist Walliserin und kommt aus Sion und Gerhard ist M.orand-Fan...somit ist alles geklärt!)
Freitag, 25. Januar 2013
Ich liebe Neuentdeckungen: Ristorante La Conca
Ristorante La Conca, Strada Cantonale Vecchia, 6764 Chiggiogna-Faido,
Tel. 091 866 04 57, Ruhetag Dienstag, geschlossen: 22. - 28. Februar 2013
Nachdem wir nun seit vielen, vielen Jahren in das schöne Tessin reisen und uns regelmässig durch die Tessiner Gastronomie schlemmen, ist es sicherlich nicht leicht, noch eine Neuentdeckung zu machen. Um so mehr haben wir uns gefreut, das Ristorante La Conca zu entdecken. Auch für diejenigen, die abseits der Raststätten auf dem Weg in den Süden einkehren möchten, ist dies eine Super-Empfehlung, da das La Conca direkt an der Autobahnausfahrt Faido liegt.
Während der Woche gibt es mittags ein preiswertes Menu, abends dann à la carte. Doch auf Anruf und Vorbestellung, versichert uns die sympathische Wirtin, dürfen wir auch gerne unsere Wünsche besprechen - das merken wir uns für das nächste Mal. Für dieses Mal waren wir zufrieden mit dem Angebotenen: Ein schöner Teller mit Salat und Gemüsen, etwas Roastbeef mit Salsa Verde als Vorspeise:
Als Hauptgericht standen Risotto mit einem geschmorten Hähnchenschenkel auf der Karte,wunderbar! Das nehme ich! Als Alternative für Gerhard gab es ein riiiiesiges Entrecôte und weil er kein Risotto mag, bekam er ein paar gratinierte Kartoffeln dazu. Diese kamen etwas später, daher zunächst mal hier sein Teller mit Risotto, der ja auch nicht so schlecht aussieht, oder? Vielleicht trotzdem eine kleine Anregung: Auch wenn die Fleischqualität sehr gut und das Entrecôte perfekt gebraten war, würde es nicht schaden, Messer anzuschaffen, mit denen sich auch schneiden lässt.
Die Karte ist saisonal und wechselt häufig. Auch für diesmal ein schönes Angebot: Als Antipasti verschiedene Gemüse und Salat mit Gamberoni, lauwarmer Tintenfischsalat mit Kartoffeln, Salat mit Pilzen und Kalbsbries, hausgemachte Bandnudeln Pedro - was immer das sein mag -, Risotto mit Wachtelbrust, Gänseleber mit Honig, Risotto mit Schnecken
Als Hauptgerichte: Rinderfilet mit Steinpilzen, Lammkotelettes, Brathühnchen mit Butter und knusprigem Knoblauch
Und für die Süßschnuten: Zabaione mit Nocino, Crema catalana mit Orangensauce und Pistazien.
Das liest sich alles sehr verführerisch, besonders das Brathühnchen.... Fazit: Ich muss da wieder hin!
Tel. 091 866 04 57, Ruhetag Dienstag, geschlossen: 22. - 28. Februar 2013
Nachdem wir nun seit vielen, vielen Jahren in das schöne Tessin reisen und uns regelmässig durch die Tessiner Gastronomie schlemmen, ist es sicherlich nicht leicht, noch eine Neuentdeckung zu machen. Um so mehr haben wir uns gefreut, das Ristorante La Conca zu entdecken. Auch für diejenigen, die abseits der Raststätten auf dem Weg in den Süden einkehren möchten, ist dies eine Super-Empfehlung, da das La Conca direkt an der Autobahnausfahrt Faido liegt.
Während der Woche gibt es mittags ein preiswertes Menu, abends dann à la carte. Doch auf Anruf und Vorbestellung, versichert uns die sympathische Wirtin, dürfen wir auch gerne unsere Wünsche besprechen - das merken wir uns für das nächste Mal. Für dieses Mal waren wir zufrieden mit dem Angebotenen: Ein schöner Teller mit Salat und Gemüsen, etwas Roastbeef mit Salsa Verde als Vorspeise:
Als Hauptgericht standen Risotto mit einem geschmorten Hähnchenschenkel auf der Karte,wunderbar! Das nehme ich! Als Alternative für Gerhard gab es ein riiiiesiges Entrecôte und weil er kein Risotto mag, bekam er ein paar gratinierte Kartoffeln dazu. Diese kamen etwas später, daher zunächst mal hier sein Teller mit Risotto, der ja auch nicht so schlecht aussieht, oder? Vielleicht trotzdem eine kleine Anregung: Auch wenn die Fleischqualität sehr gut und das Entrecôte perfekt gebraten war, würde es nicht schaden, Messer anzuschaffen, mit denen sich auch schneiden lässt.
Die Karte ist saisonal und wechselt häufig. Auch für diesmal ein schönes Angebot: Als Antipasti verschiedene Gemüse und Salat mit Gamberoni, lauwarmer Tintenfischsalat mit Kartoffeln, Salat mit Pilzen und Kalbsbries, hausgemachte Bandnudeln Pedro - was immer das sein mag -, Risotto mit Wachtelbrust, Gänseleber mit Honig, Risotto mit Schnecken
Als Hauptgerichte: Rinderfilet mit Steinpilzen, Lammkotelettes, Brathühnchen mit Butter und knusprigem Knoblauch
Und für die Süßschnuten: Zabaione mit Nocino, Crema catalana mit Orangensauce und Pistazien.
Das liest sich alles sehr verführerisch, besonders das Brathühnchen.... Fazit: Ich muss da wieder hin!
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