Sonntag, 30. Juni 2013
Wiederbesucht: Ristorante Rodolfo in Vira und endlich auch mal was für Süßschnuten
Ristorante Rodolfo, Vira, Tel. 091 795 15 82
mittags und abends geöffnet, Ruhetag: Sonntagabend, evtl. montags - am besten vorher anrufen
Wir sitzen im Ristorante Rodolfo unter den Arkaden und lassen uns von einem der sympathischsten Kellner des Tessin, ach was, der ganzen Schweiz, bedienen. Passenderweise trägt er den Namen des Restaurants, in dem er arbeitet: Rodolfo. Im gleichnamigen Ristorante gibt es aber nicht nur einen wunderbaren Service, sondern auch eine wunderbare Küche. Hier kocht der Chef persönlich: Waldis Ratti. Er pflegt eine feine Küche mit italienischem Einschlag, vernachlässigt dabei aber nicht die traditionellen, einfachen Tessiner Gerichte. Spezialität sind die hausgemachten Pasta und vor allem Fisch aus dem See. Der wird geliefert vom Nachbarn Walter Branca, dem Fischer hier am Gambarogno.
Ich habe als Vorspeise die Fisch-Antipasti:
Hausgeräucherter Lachs, Tatar vom Felchenfilet, Lachs-Tatar, warme gebratene Jakobsmuschel, gebratene Scampi
und als Hauptgericht (mal wieder) Fritto Misto di Lago:
Und jetzt kommts: Für alle Süßschnuten gibts hier jetzt ausnahmsweise mal Dessert:
Entweder das warme zartschmelzende Schokoladentörtchen mit Sorbet (welches? Sorry, da habe ich nicht aufgepasst, was war das nochmal, Rolf?)
Und als zweites Dessert Semifreddo von ich-weiss-nicht - aber es sieht hübsch aus, oder?
mittags und abends geöffnet, Ruhetag: Sonntagabend, evtl. montags - am besten vorher anrufen
Wir sitzen im Ristorante Rodolfo unter den Arkaden und lassen uns von einem der sympathischsten Kellner des Tessin, ach was, der ganzen Schweiz, bedienen. Passenderweise trägt er den Namen des Restaurants, in dem er arbeitet: Rodolfo. Im gleichnamigen Ristorante gibt es aber nicht nur einen wunderbaren Service, sondern auch eine wunderbare Küche. Hier kocht der Chef persönlich: Waldis Ratti. Er pflegt eine feine Küche mit italienischem Einschlag, vernachlässigt dabei aber nicht die traditionellen, einfachen Tessiner Gerichte. Spezialität sind die hausgemachten Pasta und vor allem Fisch aus dem See. Der wird geliefert vom Nachbarn Walter Branca, dem Fischer hier am Gambarogno.
Ich habe als Vorspeise die Fisch-Antipasti:
Hausgeräucherter Lachs, Tatar vom Felchenfilet, Lachs-Tatar, warme gebratene Jakobsmuschel, gebratene Scampi
und als Hauptgericht (mal wieder) Fritto Misto di Lago:
Und jetzt kommts: Für alle Süßschnuten gibts hier jetzt ausnahmsweise mal Dessert:
Entweder das warme zartschmelzende Schokoladentörtchen mit Sorbet (welches? Sorry, da habe ich nicht aufgepasst, was war das nochmal, Rolf?)
Und als zweites Dessert Semifreddo von ich-weiss-nicht - aber es sieht hübsch aus, oder?
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auswärts essen - Gambarogno
Osteria al Giardinetto, Brissago
Osteria al Giardinetto, Muro degli Ottevi, 6614 Brissago, Tel. 091 793 31 21
nur abends geöffnet, Ruhetag: Mittwoch
Gut Ding braucht Weile. Diesmal hat es viel "Weile" gebraucht. Schon zu Lebzeiten des legendären Schweizer Kochs Angelo Conti Rossini, der in Brissago im "Ristorante Giardino" kochte, wollte ich dort hin. Irgendwie hat es sich nie ergeben und der charismatische Koch verstarb 1993. Wer mehr über diese Tessiner Persönlichkeit erfahren möchte: klick hier
Seit vielen Jahren gibt es einen würdigen Nachfolger: Rolf Heiniger. Doch auch da hat es einige Jahre gebraucht, bis wir nun endlich dessen Küche geniessen konnten. Zum einen lag es daran, dass Brissago bei uns "nicht gerade um die Ecke" ist, zum anderen aber auch daran, dass das Al Giardinetto nur abends geöffnet hat, wir aber überwiegend "Mittagsessser" sind.
Gestern Abend war es dann endlich soweit, zusammen mit dem Fotografen und seiner Frau machten wir uns auf nach Brissago.


Schon beim Betreten des schönen Patrizierhauses fällt der Blick rechts in die offene Küche, in der wir Herrn Heiniger sehr konzentriert werkeln sehen.
Erst im Laufe des Abends wird meine Bewunderung für diesen "Zwei-Mann-Betrieb" immer grösser. Es ist erstaunlich, was das Ehepaar Heiniger zu zweit bewältigt. Zugegeben, wir haben es dem Einzelkämpfer in der Küche nicht leicht gemacht: vier unterschiedliche Hauptgerichte an unserem Tisch, wenigstens konnten wir uns auf nur zwei unterschiedliche Vorspeisen einigen: schön angemachte Blattsalate in Herrn Heinigers Curry-Vinaigrette für Melanie und mich und für die Herren diese köstlich schmeckende Suppe aus grünen Palerbsen und Sauerampfer (von der alle vier begeistert waren)
nur abends geöffnet, Ruhetag: Mittwoch
Gut Ding braucht Weile. Diesmal hat es viel "Weile" gebraucht. Schon zu Lebzeiten des legendären Schweizer Kochs Angelo Conti Rossini, der in Brissago im "Ristorante Giardino" kochte, wollte ich dort hin. Irgendwie hat es sich nie ergeben und der charismatische Koch verstarb 1993. Wer mehr über diese Tessiner Persönlichkeit erfahren möchte: klick hier
Seit vielen Jahren gibt es einen würdigen Nachfolger: Rolf Heiniger. Doch auch da hat es einige Jahre gebraucht, bis wir nun endlich dessen Küche geniessen konnten. Zum einen lag es daran, dass Brissago bei uns "nicht gerade um die Ecke" ist, zum anderen aber auch daran, dass das Al Giardinetto nur abends geöffnet hat, wir aber überwiegend "Mittagsessser" sind.
Gestern Abend war es dann endlich soweit, zusammen mit dem Fotografen und seiner Frau machten wir uns auf nach Brissago.

Schon beim Betreten des schönen Patrizierhauses fällt der Blick rechts in die offene Küche, in der wir Herrn Heiniger sehr konzentriert werkeln sehen.
Erst im Laufe des Abends wird meine Bewunderung für diesen "Zwei-Mann-Betrieb" immer grösser. Es ist erstaunlich, was das Ehepaar Heiniger zu zweit bewältigt. Zugegeben, wir haben es dem Einzelkämpfer in der Küche nicht leicht gemacht: vier unterschiedliche Hauptgerichte an unserem Tisch, wenigstens konnten wir uns auf nur zwei unterschiedliche Vorspeisen einigen: schön angemachte Blattsalate in Herrn Heinigers Curry-Vinaigrette für Melanie und mich und für die Herren diese köstlich schmeckende Suppe aus grünen Palerbsen und Sauerampfer (von der alle vier begeistert waren)
Als Hauptgerichte dann die Tagesempfehlung: Kalbshackbraten, getrocknete Tomaten und Kartoffelpürree mit Pommery Senf
(leicht verwackelt - der Fotograf ist etwas aus der Übung)
Gebratene Perlhuhn-Suprême mit Kaffee-Chili-Gewürz, Marktgemüse und Neuen Kartoffeln:
(sehr fein und dezent abgeschmeckt und mit dem Kaffee-Chili-Geschmack das i-Tüpfelchen)
Wo sonst findet man noch solche butterzarten Kalbsbäckchen auf der Karte? Hier:
Geschmorte Kalbsbäckchen, Frühlingszwiebel und frische Safran-Taglierini
und geschälte Riesenkrevetten mit flachen Pfirsichen, Hibiskusblüten und Himalaya-Reis:
Meine Hochachtung für diesen Einzelkämpfer in der Küche wächst. Perfekt abgeschmeckt, mit einer bewundernswerten Präzision - das ist für mich grosse Küche.
Auch Frau Heiniger im Service bewältigt den Gästeansturm mit einer unvergleichlichen Souveränität und Gelassenheit, auch wenn ihre etwas gezwungen wirkende, aufgesetzte Freundlichkeit ein kleiner Wermutstropfen im sonst perfekten Wohlfühl-Ambiente war.
Samstag, 29. Juni 2013
Tessiner Küche: Brasato al Merlot
Spontan befragt nach dem für mich typischsten Tessiner Gericht, würde ich immer antworten: Brasato al Merlot mit Polenta. Das wurde in den Anfangszeiten meines Blogs auch schon einmal veröffentlicht (klick hier), doch mittlerweile haben wir das Rezept verbessert und Gerhard hat aufopferungsvoll in unzähligen Selbstversuchen in diversen Tessiner Grotti immer wieder Brasato bestellt, um den optimalen Geschmack heraus zu finden.
Es gibt kaum ein Grotto, in dem man diesen in Rotwein geschmorten Rindsbraten nicht auf der Karte findet. Dazu wird meistens Polenta serviert - das kommt bei dem Signore allerdings nicht so gut an. Tagliatelle oder Linguine schon eher:
ich nehme (für 4 Personen):
1 kg Rinderbraten
Salz, Pfeffer, Olivenöl
1 Esslöffel Tomatenmark
2 Esslöffel Butter
evtl. 1 - 2 Esslöffel Mehl
für die Marinade:
1 - 2 Flaschen Merlot Rosso (oder ein anderer kräftiger Rotwein)
1 Zwiebel
1/4 Sellerieknolle und 2 Stiele Staudensellerie
2 Möhren
1 Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
5 Zweige Thymian
2 Salbeiblätter
4 Lorbeerblätter
2 Nelken
und los gehts:
Für die Marinade das Gemüse schälen und klein würfeln, die Kräuter ein wenig zerzupfen. Das ungesalzene Fleisch in eine nicht allzu große Schüssel geben, alle Zutaten für die Marinade darüber geben und mit dem Rotwein übergiessen. Das Fleisch sollte komplett bedeckt sein - wir haben dazu auch noch schweren Herzens die zweite Flasche Merlot öffnen müssen. Dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen, schön trocken tupfen und kräftig salzen und pfeffern. In Olivenöl von allen Seiten anbraten, dann das abgetropfte Gemüse (Achtung, die Flüssigkeit auffangen, die wird noch benötigt!) dazu geben, ebenso 1 EL Tomatenmark und schön anrösten. Immer wieder mit ein bisschen mit der Merlot-Marinade ablöschen, dann den Rest der Marinade angiessen (bei uns war das Fleisch bis zur Hälfte bedeckt) und dann für ca. 2 Stunden in den 160 Grad heissen Backofen. Sobald das Fleisch schön weich geschmort ist herausnehmen und warm stellen. Das Gemüse abtropfen lassen, dabei die Kräuter, Lorbeerblätter und Nelken herausfischen, den Saucenfond auffangen. Das Gemüse mit dem Zauberstab pürieren und anschliessend nochmals durch ein Sieb passieren und zu dem Saucenfond zurück gießen. Salzen, pfeffern und 2 EL eisskalte Butterstückchen einrühren. Nun müsste die Sauce bereits eine schöne Bindung haben, falls nicht ausreichend mit 1 - 2 EL Mehl, die mit dem Saucenfond angerührt wurden, binden und nochmals kräftig aufkochen lassen (ich habe bewusst auf das Binden mit Mehl verzichtet, daher hat sich die Sauce ein bisschen abgesetzt, was dem Geschmack allerdings keinen Abbruch tat). Das Fleisch in schön dünne Scheiben schneiden und wieder in die Sauce geben. Im Tessin wird Brasato al Merlot üblicherweise mit Polenta serviert. Wir sind keine Polentafans und haben Pasta dazu gegessen.
Es gibt kaum ein Grotto, in dem man diesen in Rotwein geschmorten Rindsbraten nicht auf der Karte findet. Dazu wird meistens Polenta serviert - das kommt bei dem Signore allerdings nicht so gut an. Tagliatelle oder Linguine schon eher:
ich nehme (für 4 Personen):
1 kg Rinderbraten
Salz, Pfeffer, Olivenöl
1 Esslöffel Tomatenmark
2 Esslöffel Butter
evtl. 1 - 2 Esslöffel Mehl
für die Marinade:
1 - 2 Flaschen Merlot Rosso (oder ein anderer kräftiger Rotwein)
1 Zwiebel
1/4 Sellerieknolle und 2 Stiele Staudensellerie
2 Möhren
1 Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
5 Zweige Thymian
2 Salbeiblätter
4 Lorbeerblätter
2 Nelken
und los gehts:
Für die Marinade das Gemüse schälen und klein würfeln, die Kräuter ein wenig zerzupfen. Das ungesalzene Fleisch in eine nicht allzu große Schüssel geben, alle Zutaten für die Marinade darüber geben und mit dem Rotwein übergiessen. Das Fleisch sollte komplett bedeckt sein - wir haben dazu auch noch schweren Herzens die zweite Flasche Merlot öffnen müssen. Dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen, schön trocken tupfen und kräftig salzen und pfeffern. In Olivenöl von allen Seiten anbraten, dann das abgetropfte Gemüse (Achtung, die Flüssigkeit auffangen, die wird noch benötigt!) dazu geben, ebenso 1 EL Tomatenmark und schön anrösten. Immer wieder mit ein bisschen mit der Merlot-Marinade ablöschen, dann den Rest der Marinade angiessen (bei uns war das Fleisch bis zur Hälfte bedeckt) und dann für ca. 2 Stunden in den 160 Grad heissen Backofen. Sobald das Fleisch schön weich geschmort ist herausnehmen und warm stellen. Das Gemüse abtropfen lassen, dabei die Kräuter, Lorbeerblätter und Nelken herausfischen, den Saucenfond auffangen. Das Gemüse mit dem Zauberstab pürieren und anschliessend nochmals durch ein Sieb passieren und zu dem Saucenfond zurück gießen. Salzen, pfeffern und 2 EL eisskalte Butterstückchen einrühren. Nun müsste die Sauce bereits eine schöne Bindung haben, falls nicht ausreichend mit 1 - 2 EL Mehl, die mit dem Saucenfond angerührt wurden, binden und nochmals kräftig aufkochen lassen (ich habe bewusst auf das Binden mit Mehl verzichtet, daher hat sich die Sauce ein bisschen abgesetzt, was dem Geschmack allerdings keinen Abbruch tat). Das Fleisch in schön dünne Scheiben schneiden und wieder in die Sauce geben. Im Tessin wird Brasato al Merlot üblicherweise mit Polenta serviert. Wir sind keine Polentafans und haben Pasta dazu gegessen.
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Tessiner Küche,
Tessiner Spezialitäten
Freitag, 28. Juni 2013
Ankommen ... und dann einen wundervollen Abend geniessen
Osteria Miralago, Vairano, ein grandioser Ausblick
Osteria Miralago - ist leider derzeit geschlossen! Die Neueröffnung ist für Dezember 2015 unter neuer Leitung geplant.
Bei einem ersten Glas Prosecco und einem gut gekühlten Rosato können wir jetzt endlich entspannen und freuen uns so richtig hier zu sein. Auf der Terrasse sitzt es sich herrlich, unser Lieblingstisch (der ganz hinten unter der Pergola, Nr. 8) ist auch frei gehalten - hach, ist das schön
Habt ihr euch nicht schon gewundert, dass es hier im Blog so lange kein Cordon Bleu mehr zu sehen gab? Dochdoch, wir haben es schon gegessen, aber zwischendurch muss ich euch ja doch auch noch anderes vom Tessin zeigen,damit man nicht den Eindruck bekommt, hier bestünden die Speisekarten nur aus Cordon Bleu.
Doch jetzt aber! Traditionen wollen schliesslich gewahrt sein:
Insalata Mista für die Signora, Insalata Verde für den Signore und dann: Ecco! Il famoso Cordon Bleu:
Seht Ihrs schon? Da unten rechts an der Ecke läuft der Käse schon ein bisschen raus ;-)
Für Gerhard gibt es selbstverständlich Pommes Frites dazu, ich mag es lieber genau so!
Dazu haben wir einen Rosato von Chiericati getrunken und zum Abschluss noch einen Grappa. Der Vater der Chefin macht einen wundervollen Grappa (Americana) und hier gibt es auch den besten selbstgemachten Nocino, Limoncello und Arancino, die ich je im Tessin trinken durfte.
Diesen schönen Abend haben wir dann auf unserer Terrasse mit dem Blick rüber nach Ascona (und noch einem Grappa - hicks!) ausklingen lassen.
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auswärts essen - Gambarogno,
Gambarogno
Montag, 20. Mai 2013
Arrivederci e a presto
Diesmal kann ich euch zum Abschied kein schönes aktuelles Foto anbieten. So habe ich im Archiv gekramt und zeige euch Ascona bei Sonnenschein, den wir diesmal über die Pfingsttage hier ein wenig vermisst haben:
Heute geht es wieder nach Hause und da geht es weiter mit:
Heute geht es wieder nach Hause und da geht es weiter mit:
Sonntag, 19. Mai 2013
Grotto Flora, Bigogno d'Agra
Grotto Flora, Via Municipio 8, 6927 Bigogno (oberhalb von Lugano)
Tel. 091 994 15 67
geöffnet: Dienstag bis Samstag nur abends, Sonntag mittags und abends
Schon länger möchte ich dieses Grotto besuchen, über das ich schon häufiger gehört bzw. gelesen habe. Es ist regnerisch und ziemlich kühl. Im schönen Garten zu sitzen ist nicht möglich. Wir sind ein bisschen früh und betreten das noch leere Restaurant. Leer? Nein! Leer ist es nicht! Man wird fast erschlagen von der Deko, von den vielen Spitzendeckchen, dem Nippes... doch irgendwie ist auch alles stimmig. Die Tische sind liebevoll eingedeckt. Wenn man sich erstmal unter all dem zurecht gefunden hat, entdeckt man die hausgemachten, wunderbar knusprigen Grissini, die hauchdünnen, getrockneten Apfelscheiben und das marinierte Gemüse.
Auf jedem Tisch steht eine Karaffe Rotwein. Aha... wir kennen das Konzept des Grotto Flora noch nicht, aber das deutet darauf hin, dass es hier zumindest sonntags ein einheitliches Menu inkl. Wein für alle gibt. Oh jeh, das ist gefährlich mit Gerhard, seine No Go/No Eat-Liste ist ziemlich lang - Rotwein mag er auch nicht so gerne. Dann lassen wir uns mal überraschen... Wir probieren vorsichtig ein Schlückchen Wein. Ich nehme ein weiteres, etwas grösseres Schlückchen, denn schon mein Vater sagt immer, dass Wein erst beim zweiten Schluck schmeckt. Dieser hat mir zwar schon beim ersten Schluck geschmeckt, aber beim zweiten schmeckt er noch viel besser. Ich widme meine Aufmerksamkeit meinem Mann gegenüber. Die steile Falte zwischen seinen Augenbrauen hat sich etwas geglättet. Das ist ein schlechtes Zeichen, das bedeutet, dass ihm dieser Wein offensichtlich auch gut schmeckt. Ich werfe einen Blick auf die Wein-Karaffe zwischen uns... hoffentlich ist da genug für uns beide drin!
Ich werde abgelenkt durch die Ankunft der Chefin: Flora kommt an unseren Tisch und das Gesamtkunstwerk vollendet sich! Sie passt so wunderbar in diesen Rahmen, dass man sich automatisch fragt, wer für diese gelungene Inszenierung verantwortlich ist. Keine Frage, das ist sicherlich Flora. Mit Lockenkopf und grünem Kleid mit Decolleté steht sie an unserem Tisch. Sehr sympathisch! Wir besprechen das Menu. Es gibt verschiedene Gemüse und einen kleinen Teller mit Salami, Coppa und Schinken, dazu Brot, alles hausgemacht.
Dann Risotto mit Steinpilzen und Gegrilltes, das von Floras Sohn auf dem grossen Grill zubereitet wird, der uns schon am Eingang aufgefallen ist. Salat dazu und fertig. Im Angebot sind heute Poulet, Lamm, Costine und... das andere habe ich vergessen - ich war abgelenkt...
.... abgelenkt vom Vino. "Was ist das denn für ein Wein", frage ich Flora. Ich bekomme die Antwort, die ich schon so häufig im Tessin bekommen habe. "Nostrano", sagt Flora. Gut, dann trinken wir halt Nostrano. Unserer oder der Unserige - so nennen die Tessiner ihren einfachen Landwein. Ich könnte in diesem Nostrano hier im Grotto Flora baden und muss mich beherrschen, damit ich nicht wie dieser Signore (auf dem nachfolgenden Bild) glücklich lächelnd neben Gerhard aus dem Lokalwanke schreite.
Zum Abschluss gibt es noch diese traumhaft lockere Erdbeermousse mit Erdbeer-Coulis.
Fazit: Hierher würde ich gerne an einem schönen sonnigen Tag oder Abend wieder kommen, um mit Freunden an einer langen Tafel ausgelassen zu schlemmen (und den köstlichen Nostrano zu trinken natürlich).
Tel. 091 994 15 67
geöffnet: Dienstag bis Samstag nur abends, Sonntag mittags und abends
Auf jedem Tisch steht eine Karaffe Rotwein. Aha... wir kennen das Konzept des Grotto Flora noch nicht, aber das deutet darauf hin, dass es hier zumindest sonntags ein einheitliches Menu inkl. Wein für alle gibt. Oh jeh, das ist gefährlich mit Gerhard, seine No Go/No Eat-Liste ist ziemlich lang - Rotwein mag er auch nicht so gerne. Dann lassen wir uns mal überraschen... Wir probieren vorsichtig ein Schlückchen Wein. Ich nehme ein weiteres, etwas grösseres Schlückchen, denn schon mein Vater sagt immer, dass Wein erst beim zweiten Schluck schmeckt. Dieser hat mir zwar schon beim ersten Schluck geschmeckt, aber beim zweiten schmeckt er noch viel besser. Ich widme meine Aufmerksamkeit meinem Mann gegenüber. Die steile Falte zwischen seinen Augenbrauen hat sich etwas geglättet. Das ist ein schlechtes Zeichen, das bedeutet, dass ihm dieser Wein offensichtlich auch gut schmeckt. Ich werfe einen Blick auf die Wein-Karaffe zwischen uns... hoffentlich ist da genug für uns beide drin!
Ich werde abgelenkt durch die Ankunft der Chefin: Flora kommt an unseren Tisch und das Gesamtkunstwerk vollendet sich! Sie passt so wunderbar in diesen Rahmen, dass man sich automatisch fragt, wer für diese gelungene Inszenierung verantwortlich ist. Keine Frage, das ist sicherlich Flora. Mit Lockenkopf und grünem Kleid mit Decolleté steht sie an unserem Tisch. Sehr sympathisch! Wir besprechen das Menu. Es gibt verschiedene Gemüse und einen kleinen Teller mit Salami, Coppa und Schinken, dazu Brot, alles hausgemacht.
Dann Risotto mit Steinpilzen und Gegrilltes, das von Floras Sohn auf dem grossen Grill zubereitet wird, der uns schon am Eingang aufgefallen ist. Salat dazu und fertig. Im Angebot sind heute Poulet, Lamm, Costine und... das andere habe ich vergessen - ich war abgelenkt...
.... abgelenkt vom Vino. "Was ist das denn für ein Wein", frage ich Flora. Ich bekomme die Antwort, die ich schon so häufig im Tessin bekommen habe. "Nostrano", sagt Flora. Gut, dann trinken wir halt Nostrano. Unserer oder der Unserige - so nennen die Tessiner ihren einfachen Landwein. Ich könnte in diesem Nostrano hier im Grotto Flora baden und muss mich beherrschen, damit ich nicht wie dieser Signore (auf dem nachfolgenden Bild) glücklich lächelnd neben Gerhard aus dem Lokal
Zum Abschluss gibt es noch diese traumhaft lockere Erdbeermousse mit Erdbeer-Coulis.
Fazit: Hierher würde ich gerne an einem schönen sonnigen Tag oder Abend wieder kommen, um mit Freunden an einer langen Tafel ausgelassen zu schlemmen (und den köstlichen Nostrano zu trinken natürlich).
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auswärts essen - Luganese
Samstag, 18. Mai 2013
Es ist Artischocken-Saison: Sautierte Artischocken mit Salzzitronen
Für heute war schlechtes Wetter mit viel Regen vorhergesagt. Wie schön, dass die Wettervorhersage nicht Recht behielt und sich die Sonne doch zumindest heute Vormittag häufig hervortraute. Offensichtlich war auch Akela sonnenhungrig und versuchte mir meinen Platz an der Sonne streitig zu machen:
Heute morgen beim Einkaufen habe ich wunderschöne Artischocken entdeckt. Die mussten mit nach Hause. Ich bin ein grosser Fan von Artischocken und greife zu, sobald ich sie irgendwo in schöner Qualität finde. Eine meiner Lieblings-Zubereitungsarten: Geschmorte Artischocken mit Zitronen:
Sie passen auf einen Antipastiteller oder ein -Büffet, eignen sich wunderbar als Beilage zu Gegrilltem oder auch als kleines Abendessen mit einem Stück Ciabatta serviert. Ausserdem sind sie schnell und einfach zubereitet - wenn man mal vom Putzen absieht - doch das macht mir hier am schönsten Gemüseputzplatz der Welt besonders viel Spass
Ich nehme für 2 - 3 Personen:
4 grosse (oder 12 kleine) Artischocken, geputzt, geviertelt
1 Zwiebel, geschält und in Spalten geschnitten
1 - 2 Knoblauchzehen, geschält, grob gewürfelt
2 Lorbeerblätter
5 Zweige Thymian
1 halbe Salz-Zitrone, in Scheiben geschnitten, wer keine hat, nimmt etwas geriebene Zitronenschale
1 kleine Handvoll kleine schwarze Oliven, entkernt
2 - 3 EL Olivenöl
Concassée von 2 Tomaten, d.h. gehäutet, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
ein paar Schluck Weisswein
Salz, Pfeffer
und los gehts:
Die äusseren Blätter der Artischocken abzupfen, das obere Drittel mit einem scharfen Messer abschneiden und der Länge nach halbieren. Mit einem kleinen Löffel (oder einem Melonenausstecher) des Heu entfernen und sofort mit Zitrone abreiben, anschliessend in Zitronenwasser legen. Wer bisher noch keine Artischocken geputzt hat, findet Hier bei mir eine Fotoanleitung.
In einer Sauteuse das Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln dazu, kurz andünsten. Dann die halbierten oder je nach Grösse geviertelten oder geachtelten Artischocken dazu und alle anderen Zutaten bis auf die Tomaten. Ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren, mal zwischendurch mit einem spitzen Messer den Garzustand testen. Kurz vor dem Ende der Garzeit die Tomaten hinzu geben. Mit Weisswein abschlöschen, wer mag, kann jetzt die Kräuterzweige und Lorbeerblätter heraus fischen - mich stören sie allerdings nicht - dann salzen, pfeffern und geniessen... hmmmmm.....
Heute morgen beim Einkaufen habe ich wunderschöne Artischocken entdeckt. Die mussten mit nach Hause. Ich bin ein grosser Fan von Artischocken und greife zu, sobald ich sie irgendwo in schöner Qualität finde. Eine meiner Lieblings-Zubereitungsarten: Geschmorte Artischocken mit Zitronen:
Sie passen auf einen Antipastiteller oder ein -Büffet, eignen sich wunderbar als Beilage zu Gegrilltem oder auch als kleines Abendessen mit einem Stück Ciabatta serviert. Ausserdem sind sie schnell und einfach zubereitet - wenn man mal vom Putzen absieht - doch das macht mir hier am schönsten Gemüseputzplatz der Welt besonders viel Spass
Ich nehme für 2 - 3 Personen:
4 grosse (oder 12 kleine) Artischocken, geputzt, geviertelt
1 Zwiebel, geschält und in Spalten geschnitten
1 - 2 Knoblauchzehen, geschält, grob gewürfelt
2 Lorbeerblätter
5 Zweige Thymian
1 halbe Salz-Zitrone, in Scheiben geschnitten, wer keine hat, nimmt etwas geriebene Zitronenschale
1 kleine Handvoll kleine schwarze Oliven, entkernt
2 - 3 EL Olivenöl
Concassée von 2 Tomaten, d.h. gehäutet, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
ein paar Schluck Weisswein
Salz, Pfeffer
und los gehts:
Die äusseren Blätter der Artischocken abzupfen, das obere Drittel mit einem scharfen Messer abschneiden und der Länge nach halbieren. Mit einem kleinen Löffel (oder einem Melonenausstecher) des Heu entfernen und sofort mit Zitrone abreiben, anschliessend in Zitronenwasser legen. Wer bisher noch keine Artischocken geputzt hat, findet Hier bei mir eine Fotoanleitung.
In einer Sauteuse das Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln dazu, kurz andünsten. Dann die halbierten oder je nach Grösse geviertelten oder geachtelten Artischocken dazu und alle anderen Zutaten bis auf die Tomaten. Ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren, mal zwischendurch mit einem spitzen Messer den Garzustand testen. Kurz vor dem Ende der Garzeit die Tomaten hinzu geben. Mit Weisswein abschlöschen, wer mag, kann jetzt die Kräuterzweige und Lorbeerblätter heraus fischen - mich stören sie allerdings nicht - dann salzen, pfeffern und geniessen... hmmmmm.....
Freitag, 17. Mai 2013
Grotto Mazzardit, Tronzano Lago Maggiore (Varese) mit gaanz vielen Fotos
In unserem Flur hier im Tessin steht ein Konsoltisch mit drei Schubladen. Die rechte ist sehr schön aufgeräumt, sie gehört dem Signore. Da bewahrt er sein Fernglas auf (das braucht man hier im Tessin unbedingt, um mal einen Blick rüber nach Ascona zu werfen ;-) ), da kommen die Schlüssel und das Portemonnaie rein und dann findet sich darin noch ein bisschen wohlgeordneter Krimskrams. Die linke Schublade gehört mir - darüber reden wir besser nicht! Die mittlere der Schubladen ist Allgemeingut, sie ist eine Mischung aus wohlgeordnetem Chaos. Darin findet sich auch ein Stapel von Visitenkarten von Ristoranti und Grotti, die wir schon besucht haben und die wir nochmals besuchen wollen. Ganz oben liegen auch ein paar Karten, die uns Tessiner Freunde und Bekannte manchmal mitbringen als Anregung oder Empfehlung für einen späteren Besuch. Darunter befindet sich auch diese Karte:
Mille grazie, cara Luisa!
Grotto Mazzardit, Via Europa, 21010 Tronzano Lago Maggiore (VA)
Tel. 0039 0332 566493 (die Null nach der Auslandsvorwahl wird für Anrufe nach Italien mitgewählt!), Ruhetag: Donnerstag
Wunderschön direkt am Lago Maggiore gelegen, eine sehr gepflegte Gartenanlage, ein eigener Bootssteg zum Anlegen - für später, wenn ich mal mein Riva-Boot habe ;-)
Zum Draussen-Sitzen war es zu nass. Drinnen war es trocken - schön, dann konnten wir mehr Vino trinken.
Die Weinkarte im Mazzardit ist sehr umfangreich, sogar bei den Weissweinen, die ja häufig vernachlässigt werden, fand sich eine sehr interessante Auswahl überwiegend italienischer Gewächse. Einer meiner italienischen Sommer-Lieblingsweine ist der Arneis, der Roero Arneis von Bruno Giacosa ist ein heisser Favorit. Doch auch dieser Arneis Langhe Blangé von Ceretto gefällt mir sehr gut und als ich ihn auf der Weinkarte hier entdeckte, wurde er sofort bestellt.
Er passte wunderbar sowohl zu unseren Vorspeisen als auch zu den Hauptgerichten. Hier für den Signore Vitello Tonnato
Und für die Signora wunderbare Antipasti di Mare mit Gambas, Schwertfisch-Carpaccio und Thunfisch-Tartar:
Dann folgen für Gerhard Penne mit Wodka-Sahne und grünen Peperoni
und für mich frittierte Calamari, aussen knusprig, innen wunderbar zart, so wie sie sein sollen
Und zum Abschluss Espresso und einen Grappa aus dem sehr schönen Sortiment
Beim Verlassen des Restaurants gab sogar die Sonne ein kurzes Gastspiel und lockte diese Eidechse hervor, die mir dann geduldig Modell stand
Donnerstag, 16. Mai 2013
Geht doch!
Grotto Val d'Ambra, 6744 Personico, Tel. 091 864 18 29
ausserhalb der Saison montags geschlossen, geöffnet von Ostern bis Oktober
Anfahrtsbeschreibung: klick hier
Wunderschön gelegen, schwer zu finden... juchhuuuu, diesmal haben wir es auf Anhieb geschafft. Kein einziges Mal verfahren, kein einziger Anruf bei Nadine Ambord, wir sind einfach so angekommen. Bei unserem letzten Besuch dort hatte sich die Anfahrt noch etwas schwieriger gestaltet klick hier, deshalb gab es da auch eine detaillierte Wegbeschreibung.
Unter der Woche gibt es mittags ein Menu, heute sind das Insalata Mista als Vorspeise und Lammhaxe mit kleinen runden Röstkartoffeln als Hauptgericht. Doch uns hatten die hausgemachten Schinken, Coppa, Salami, Pancetta beim letzten Mal so gut geschmeckt, dass wir uns diesen Teller, hier auch genannt Piatto Ticinese, bestellen. Über die Qualität dieser köstlichen Mazze und was das überhaupt ist, kann man hier nachlesen.
Dazu dann noch einen Teller mit Tessiner Käsespezialitäten: Alpkäse, Büscion (ein Tessiner Ziegenfrischkäse), Formagella Grassa und ein Carre di Mucca (ganz rechts im Bild), ein Kuhmilchfrischkäse, der es besonders Gerhard angetan hatte. Büscion und Kuhmilchfrischkäse werden im Tessin traditionell mit Rotweinessig und Olivenöl begossen verspeist. Ich mag allerdings lieber den puren Käsegeschmack. Reste werden von der freundlichen Chefin zum Mitnehmen eingepackt.
Dazu gibt es dann den einfachen Landwein, genannt Nostrano - glücklicherweise auch offen bzw. in halben Flaschen, wie hier zu sehen:
Der Nostrano wird serviert in den typischen Tassen ohne Henkel, die im Tessiner Dialekt "tazzin" genannt werden und aus denen nur der rote Tessiner Wein, frisch aus dem Keller bzw. den "Grotten" geholt, schmeckt.
Montag, 29. April 2013
Arrivederci e a presto
Normalerweise sind die Kamelien im Tessin schon fast verblüht. Wir haben eine sehr spät blühende Sorte, die sich jetzt zur Abreise von ihrer besten Seite zeigt.
Das Foto wurde allerdings vor ein paar Tagen aufgenommen, als die Sonne noch schien. Jetzt regnet es Bindfäden, was mir den Abschied etwas erleichtert. Ich freue mich auch wieder auf zu Hause und da geht es weiter mit:
http://bonjouralsace.blogspot.fr/
Das Foto wurde allerdings vor ein paar Tagen aufgenommen, als die Sonne noch schien. Jetzt regnet es Bindfäden, was mir den Abschied etwas erleichtert. Ich freue mich auch wieder auf zu Hause und da geht es weiter mit:
http://bonjouralsace.blogspot.fr/
Sonntag, 28. April 2013
Es ist zu kalt zum draussen sitzen...
... und zu nass ist es auch!
dann zünden wir uns halt eine Kerze an:
und sitzen gemütlich im Grotto Lauro in Arcegno:
Vitello Tonnato schmeckt hier immer wunderbar:
Doch seit vielen, vielen Jahren isst hier Gerhard seine Tortellini in Gorgonzola-Sauce
und ich entweder Fisch oder so wie diesmal
Tagliatelle mit Gamberoni:
Grotto Lauro, Arcegno (von Ascona nur ein paar Autominuten entfernt)
montags geschlossen, Tel.Nr. 091 791 42 96
dann zünden wir uns halt eine Kerze an:
und sitzen gemütlich im Grotto Lauro in Arcegno:
Vitello Tonnato schmeckt hier immer wunderbar:
Doch seit vielen, vielen Jahren isst hier Gerhard seine Tortellini in Gorgonzola-Sauce
und ich entweder Fisch oder so wie diesmal
Tagliatelle mit Gamberoni:
Grotto Lauro, Arcegno (von Ascona nur ein paar Autominuten entfernt)
montags geschlossen, Tel.Nr. 091 791 42 96
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