Dienstag, 20. September 2011
Filetti di coregone saltimbocca
Saltimbocca von Felchenfilets (danke Gianni ;-)
Wir haben eingekauft: wunderbare frische Felchenfilets, die sollten aber nicht einfach nur so mehliert in Butter gebraten werden, sondern dafür haben wir uns etwas besonders köstliches ausgesucht, absolut grandios, zum reinsetzen:
Saltimbocca von Felchenfilets mit Rosmarinkartoffeln:
Zutaten für 2 Personen:
4 - 6 schöne Felchenfilets
Salz, Pfeffer
etwas Mehl
4 - 6 Scheiben luftgetrockneter Schinken, (Parma, San Daniele oder wer im Tessin einkaufen kann: den köstlichen Schinken der Macelleria Efra in Gordola nehmen, ich habe klick hier schon mal ausführlich darüber berichtet)
6 große Blätter Salbei
Butter, Olivenöl
6 kleine Kartoffeln
2 Zweige Rosmarin
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die Kartoffeln schälen, halbieren oder vierteln und mit Salz und Pfeffer in einer ofenfesten Form mit Rosmarin und Olivenöl mischen, ca. 45 min im Backofen (keine Umluft!) knusprig backen.
Den Fisch NICHT vorher waschen, sondern nur mit Küchenpapier abtrocknen, salzen, pfeffern, mit Schinken belegen und jeweils ein großes Blatt Salbei darauf feststecken. In einer Butter/Olivenölmischung von der Unterseite kurz anbraten, dann auf der Seite mit dem Schinken und Salbei braten, bis dieser knusprig ist (höchstens 3 Minuten). Evtl. noch vorhandene restliche Salbeiblätter in der Pfanne mitbraten und dazu servieren.
Wir haben eingekauft: wunderbare frische Felchenfilets, die sollten aber nicht einfach nur so mehliert in Butter gebraten werden, sondern dafür haben wir uns etwas besonders köstliches ausgesucht, absolut grandios, zum reinsetzen:
Saltimbocca von Felchenfilets mit Rosmarinkartoffeln:
Zutaten für 2 Personen:
4 - 6 schöne Felchenfilets
Salz, Pfeffer
etwas Mehl
4 - 6 Scheiben luftgetrockneter Schinken, (Parma, San Daniele oder wer im Tessin einkaufen kann: den köstlichen Schinken der Macelleria Efra in Gordola nehmen, ich habe klick hier schon mal ausführlich darüber berichtet)
6 große Blätter Salbei
Butter, Olivenöl
6 kleine Kartoffeln
2 Zweige Rosmarin
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die Kartoffeln schälen, halbieren oder vierteln und mit Salz und Pfeffer in einer ofenfesten Form mit Rosmarin und Olivenöl mischen, ca. 45 min im Backofen (keine Umluft!) knusprig backen.
Den Fisch NICHT vorher waschen, sondern nur mit Küchenpapier abtrocknen, salzen, pfeffern, mit Schinken belegen und jeweils ein großes Blatt Salbei darauf feststecken. In einer Butter/Olivenölmischung von der Unterseite kurz anbraten, dann auf der Seite mit dem Schinken und Salbei braten, bis dieser knusprig ist (höchstens 3 Minuten). Evtl. noch vorhandene restliche Salbeiblätter in der Pfanne mitbraten und dazu servieren.
Montag, 19. September 2011
heute Morgen im Tessin
Heute Morgen beim Aufstehen bot sich uns dieser faszinierende Blick: die Schneefallgrenze ist deutlich gesunken. Die ersten Pässe sind bereits wegen Schnee gesperrt, so auch der Gotthard-Pass.
Doch wir geniessen hier unten am See noch die milden Temperaturen.
Samstag, 17. September 2011
Grottino Ticinese, Losone
Grottino Ticinese, Via San Materno 10, Losone (ein paar Autominuten von Ascona), Tel. 091 791 32 30, mittags und abends geöffnet, Ruhetag: Mittwoch
Wiedereröffnung 2016: 4. März
Regelmässige Leser meines Blogs wissen es: es gibt kaum ein Grotto, das so oft von uns besucht wird, wie das Grottino Ticinese. Wer das nachlesen möchte: klick h i e r und auf dieser Seite sind die weiteren Link
Ein absolutes Wohlfühl-Grotto, wunderbare, charmante und herzliche Gastgeber, eine tolle Küche und Tessiner Tradition, kein Wunder, dass es uns immer wieder zu Sandra und Claudio zieht. An jedem ersten Sonntagabend im Monat gibt es hier auch Tessiner Musik - rechtzeitig reservieren.
Bei jedem neuen Besuch entdecken wir auch immer wieder etwas auf der Karte, was wir bisher noch nicht hier gegessen haben, so wie dieses Mal Vitello Tonnato. Zarte Kalbfleischscheiben mit einer wunderbaren Thunfisch-Sauce und Kapern, ein traumhaft schönes Sommergericht, ein Klassiker, der hier besonders köstlich schmeckte.
Immer auf der Speisekarte findet sich Affetato Nostrano, der hier besonders köstlich mit dem Pane Valle Maggia schmeckt. Zorra, wann immer Dich die Sehnsucht nach heimatlicher Küche überfällt, solltest Du es hier im Grottino stillen.
Abschliessend noch ein paar Foto-Impressionen, die ihr teilweise in ähnlicher Form vor ein paar Tagen schon mal bei einer Food-Bloggerin gesehen habt, wisst ihr bei wem?
Wiedereröffnung 2016: 4. März
Regelmässige Leser meines Blogs wissen es: es gibt kaum ein Grotto, das so oft von uns besucht wird, wie das Grottino Ticinese. Wer das nachlesen möchte: klick h i e r und auf dieser Seite sind die weiteren Link
Ein absolutes Wohlfühl-Grotto, wunderbare, charmante und herzliche Gastgeber, eine tolle Küche und Tessiner Tradition, kein Wunder, dass es uns immer wieder zu Sandra und Claudio zieht. An jedem ersten Sonntagabend im Monat gibt es hier auch Tessiner Musik - rechtzeitig reservieren.
Bei jedem neuen Besuch entdecken wir auch immer wieder etwas auf der Karte, was wir bisher noch nicht hier gegessen haben, so wie dieses Mal Vitello Tonnato. Zarte Kalbfleischscheiben mit einer wunderbaren Thunfisch-Sauce und Kapern, ein traumhaft schönes Sommergericht, ein Klassiker, der hier besonders köstlich schmeckte.
Immer auf der Speisekarte findet sich Affetato Nostrano, der hier besonders köstlich mit dem Pane Valle Maggia schmeckt. Zorra, wann immer Dich die Sehnsucht nach heimatlicher Küche überfällt, solltest Du es hier im Grottino stillen.
Diese frittierten Köstlichkeiten sind auch eines der Gerichte, das ich immer wieder gerne bestelle, genau so wie Gerhard seinen Brasato al Merlot und anschliessend das obligatorische Schokoladeneis, das diesmal auf der GSS 8 Punkte bekommt.
Abschliessend noch ein paar Foto-Impressionen, die ihr teilweise in ähnlicher Form vor ein paar Tagen schon mal bei einer Food-Bloggerin gesehen habt, wisst ihr bei wem?
Ristorante Al Portico, Gerra Gambarogno
Ristorante al Portico, Gerra/Gambarogno, Tel. 091 794 22 12, Küche: abends ab 18:15 Uhr, mittwochs und sonntags auch mittags, Ruhetage: Montag und Dienstag, bis 17. März 2017 geschlossen
Wenn man in Gerra reinkommt, fällt einem gleich die bemalte Hausfassade des Ristorante al Portico auf, auch ohne GPS ist diese Adresse nicht zu verfehlen. Wir sassen bei schönem Wetter auf der überdachten Terrasse und ließen es uns gut gehen.
Wir waren früh da, so konnte ich noch schnell den schönen Garten fotografieren. Ein paar Minuten später sah das schon anders aus. Fast alle Tische waren besetzt, von daher empfiehlt sich eine vorherige Reservierung, vor allem, wenn man auf der Terrasse sitzen möchte. Trotz des großen Andrangs wurden wir sehr zuvorkommend und schnell von der Chefin bedient.
Ich esse hier immer sehr gerne als Vorspeise die Insalata Mista, wobei es donnerstags und freitags auch Venus- und Miesmuscheln gibt, evtl. auch mit Pasta. Trotzdem für mich Salat, für Gerhard eine hausgemachte klare Brühe mit Gemüsen.
Eine der Spezialitäten im Portico ist das Cordon Bleu, das für mich eines der besten in der Region ist. Dazu hausgemachte Nudeln, einfach nur köstlich. Ein wenig habe ich das sonst dazu servierte Gemüse vermisst, das hier immer ausgezeichnet schmeckt. Doch bei dem heutigen Gästeandrang absolut verständlich. Ich nehm dann mal Zitronen- und Tomatenschnitz sowie Salatblatt als Beilage. Und ausserdem war der Teller ja sowieso gut gefüllt und für das Gemüse war kein Platz mehr ;-)
Beim Vino haben wir auf Bewährtes zurückgegriffen: Merlot Bianco Terre di Gudo und dann einen Rosato von Tamborini. Anschliessend noch den wunderbaren Pfirsich-Grappa, der hier am Gambarogno gebrannt wird und von dem wir heute Abend die beiden letzten Gläschen trinken durften. Liebe Signora Progano, bitte vergessen Sie nicht, ein neues Fläschchen für uns zu ordern. Denn wir kommen wieder, ganz sicher!
Wenn man in Gerra reinkommt, fällt einem gleich die bemalte Hausfassade des Ristorante al Portico auf, auch ohne GPS ist diese Adresse nicht zu verfehlen. Wir sassen bei schönem Wetter auf der überdachten Terrasse und ließen es uns gut gehen.
Wir waren früh da, so konnte ich noch schnell den schönen Garten fotografieren. Ein paar Minuten später sah das schon anders aus. Fast alle Tische waren besetzt, von daher empfiehlt sich eine vorherige Reservierung, vor allem, wenn man auf der Terrasse sitzen möchte. Trotz des großen Andrangs wurden wir sehr zuvorkommend und schnell von der Chefin bedient.
Ich esse hier immer sehr gerne als Vorspeise die Insalata Mista, wobei es donnerstags und freitags auch Venus- und Miesmuscheln gibt, evtl. auch mit Pasta. Trotzdem für mich Salat, für Gerhard eine hausgemachte klare Brühe mit Gemüsen.
Eine der Spezialitäten im Portico ist das Cordon Bleu, das für mich eines der besten in der Region ist. Dazu hausgemachte Nudeln, einfach nur köstlich. Ein wenig habe ich das sonst dazu servierte Gemüse vermisst, das hier immer ausgezeichnet schmeckt. Doch bei dem heutigen Gästeandrang absolut verständlich. Ich nehm dann mal Zitronen- und Tomatenschnitz sowie Salatblatt als Beilage. Und ausserdem war der Teller ja sowieso gut gefüllt und für das Gemüse war kein Platz mehr ;-)
Beim Vino haben wir auf Bewährtes zurückgegriffen: Merlot Bianco Terre di Gudo und dann einen Rosato von Tamborini. Anschliessend noch den wunderbaren Pfirsich-Grappa, der hier am Gambarogno gebrannt wird und von dem wir heute Abend die beiden letzten Gläschen trinken durften. Liebe Signora Progano, bitte vergessen Sie nicht, ein neues Fläschchen für uns zu ordern. Denn wir kommen wieder, ganz sicher!
Donnerstag, 15. September 2011
Grotto Pini, Biasca, Via ai Grotti
Grotto Pini, Biasca, Via ai Grotti, Tel. 091 862 12 21
täglich geöffnet, jedoch dieses Jahr nur noch bis Anfang Oktober, dann gehts erst wieder weiter Ende April 2012
Nach langer Tessin-Abstinenz haben wir uns diesmal ganz besonders gefreut, endlich wieder ein paar schöne Tage hier verbringen zu dürfen. Das Grotto Pini schliesst früh im Jahr, das wissen wir. Von daher haben wir uns heute ganz bewusst dafür entschieden. Glücklicherweise, denn wie uns die sympathische Inhaberin Maria erzählt hat, wird dieses Jahr bereits in der zweiten Oktoberwoche geschlossen. Also, wer in 2011 noch hin will, aber besten anrufen und dann schnell hin fahren.
Für uns ist das eine wunderbare Art des Ankommens. Das Grotto liegt nur ein paar Minuten von der Autobahnausfahrt Biasca entfernt und besitzt einen schönen schattigen Garten, in dem man an Granittischen unter großen Bäumen den ersten Bocalino Merlot geniessen kann... wir sind angekommen!
Leider gab es Polpettone - Tessiner Hackbraten - nicht mehr. Schade, das hätte Gerhard gerne gehabt. Wir bestellen von der angenehm klein gehaltenen Karte mit den typischen Grotto-Gerichten einen gemischten Salat, wunderbare aromatische Tessiner Tomaten und grüner Salat und anschliessend
Affetato misto mit Schinken, Salami, Mortadella und einem Stück Alpkäse, wie es hier im Tessin üblich ist und worauf wir uns am Anreisetag immer schon freuen. Gerade hier, denn bei Maria kommen die Wurstwaren aus eigenener Produktion bzw. von kleinen Produzenten in und um Biasca.
Ich wählte Trota in Carpione, eine Tessiner-Spezialität, Forelle sauer eingelegt mit Gemüsen. Dazu einen Weisswein "aus dem Tal" - für mich völlig neu - beim nächsten Mal werde ich mir die Winzer etwas näher anschauen.
Anschliessend noch Espresso coretto ... wundervoll.... der Urlaub kann beginnen!
täglich geöffnet, jedoch dieses Jahr nur noch bis Anfang Oktober, dann gehts erst wieder weiter Ende April 2012
Nach langer Tessin-Abstinenz haben wir uns diesmal ganz besonders gefreut, endlich wieder ein paar schöne Tage hier verbringen zu dürfen. Das Grotto Pini schliesst früh im Jahr, das wissen wir. Von daher haben wir uns heute ganz bewusst dafür entschieden. Glücklicherweise, denn wie uns die sympathische Inhaberin Maria erzählt hat, wird dieses Jahr bereits in der zweiten Oktoberwoche geschlossen. Also, wer in 2011 noch hin will, aber besten anrufen und dann schnell hin fahren.
Für uns ist das eine wunderbare Art des Ankommens. Das Grotto liegt nur ein paar Minuten von der Autobahnausfahrt Biasca entfernt und besitzt einen schönen schattigen Garten, in dem man an Granittischen unter großen Bäumen den ersten Bocalino Merlot geniessen kann... wir sind angekommen!
Leider gab es Polpettone - Tessiner Hackbraten - nicht mehr. Schade, das hätte Gerhard gerne gehabt. Wir bestellen von der angenehm klein gehaltenen Karte mit den typischen Grotto-Gerichten einen gemischten Salat, wunderbare aromatische Tessiner Tomaten und grüner Salat und anschliessend
Affetato misto mit Schinken, Salami, Mortadella und einem Stück Alpkäse, wie es hier im Tessin üblich ist und worauf wir uns am Anreisetag immer schon freuen. Gerade hier, denn bei Maria kommen die Wurstwaren aus eigenener Produktion bzw. von kleinen Produzenten in und um Biasca.
Ich wählte Trota in Carpione, eine Tessiner-Spezialität, Forelle sauer eingelegt mit Gemüsen. Dazu einen Weisswein "aus dem Tal" - für mich völlig neu - beim nächsten Mal werde ich mir die Winzer etwas näher anschauen.
Anschliessend noch Espresso coretto ... wundervoll.... der Urlaub kann beginnen!
Donnerstag, 1. September 2011
Involitini di vitello con ricotta, parmigiano , basilico e prosciutto di Parma
Kalbsschnitzel gefüllt mit Ricotta, Parmesan, Basilikum und umhüllt von Parmaschinken, dazu sommerliches Gemüse
Ein bisschen dauert es noch, bis wir wieder ins wundervolle Ticino kommen, bis dahin trösten wir uns mit italienisch angehauchter Küche. Diese Involitini sind schnell gemacht und schmecken einfach nur köstlich. Uns haben dazu diese sommerlichen Gemüse gut geschmeckt, Melanie hat die Involtini mit Pasta zubereitet und im August-Heft der Essen & Trinken wurden sie mit grünen Bohnen und Röstkartoffeln serviert.
Für das Gemüse:
1 Zwiebel, gewürfelt
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, in hauchdünne Scheiben gehobelt
1 rote Paprikaschote
1 grüne (od. gelbe) Paprikaschote
1 kleine Aubergine
1 Chilischote, in feinen Würfeln
1 kleine Fenchelknolle
6 kleine Artischocken, geputzt und in Achtel geschnitten
eine Handvoll schwarze Oliven, entkernt und in Stücke geschnitten
Salz, Pfeffer
1 TL Honig
2 EL Aceto Balsamico
Die Zwiebelwürfel in Olivenöl andünsten, währenddessen das Gemüse putzen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden und mit in die Pfanne geben. Alles andünsten, gegen Ende der Garzeit die Oliven dazu geben. Mit Salz und Peffer abschmecken, evtl. noch einen TL Honig und 1 - 2 EL Balsamico zur zusätzlichen Würze.
Zutaten für die Involtini.
8 kleine hauchdünn geklopfte Kalbsschnitzel
150 g Ricotta
2 EL Semmelbrösel
30 g geriebener Parmesan
70 g getrocknete Tomaten in Öl (hier: selbst eingelegte)
3 Zweige Basilikum
8 Scheiben Parmaschinken
etwas Olivenöl zum Braten
Ricotta, Semmelbrösel, Parmesan, klein gehackte getrocknete Tomaten und Basilikum fein geschnitten mischen, abschmecken, evtl. etwas Pfeffer dazu, Salz erübrigt sich je nachdem, welcher Ricotta verwendet wurde.
Diese Masse auf die Kalbsschnitzel streichen, aufrollen. mit Parmaschinken umwickeln und zunächst auf der gefalteten Seite anbraten, dann umdrehen und auch auf der anderen Seite kurz anbraten. Im vorgeheizten Backofen bei 120 Grad Ober- und Unterhitze 10 - 15 Minuten fertig braten.
Mein Tipp: Am besten noch ein paar Involtini mehr zubereiten, kalt aufgeschnitten als Antipasto schmecken diese kleinen Dinger auch noch wunderbar.
Ein bisschen dauert es noch, bis wir wieder ins wundervolle Ticino kommen, bis dahin trösten wir uns mit italienisch angehauchter Küche. Diese Involitini sind schnell gemacht und schmecken einfach nur köstlich. Uns haben dazu diese sommerlichen Gemüse gut geschmeckt, Melanie hat die Involtini mit Pasta zubereitet und im August-Heft der Essen & Trinken wurden sie mit grünen Bohnen und Röstkartoffeln serviert.
Für das Gemüse:
1 Zwiebel, gewürfelt
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, in hauchdünne Scheiben gehobelt
1 rote Paprikaschote
1 grüne (od. gelbe) Paprikaschote
1 kleine Aubergine
1 Chilischote, in feinen Würfeln
1 kleine Fenchelknolle
6 kleine Artischocken, geputzt und in Achtel geschnitten
eine Handvoll schwarze Oliven, entkernt und in Stücke geschnitten
Salz, Pfeffer
1 TL Honig
2 EL Aceto Balsamico
Die Zwiebelwürfel in Olivenöl andünsten, währenddessen das Gemüse putzen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden und mit in die Pfanne geben. Alles andünsten, gegen Ende der Garzeit die Oliven dazu geben. Mit Salz und Peffer abschmecken, evtl. noch einen TL Honig und 1 - 2 EL Balsamico zur zusätzlichen Würze.
Zutaten für die Involtini.
8 kleine hauchdünn geklopfte Kalbsschnitzel
150 g Ricotta
2 EL Semmelbrösel
30 g geriebener Parmesan
70 g getrocknete Tomaten in Öl (hier: selbst eingelegte)
3 Zweige Basilikum
8 Scheiben Parmaschinken
etwas Olivenöl zum Braten
Ricotta, Semmelbrösel, Parmesan, klein gehackte getrocknete Tomaten und Basilikum fein geschnitten mischen, abschmecken, evtl. etwas Pfeffer dazu, Salz erübrigt sich je nachdem, welcher Ricotta verwendet wurde.
Diese Masse auf die Kalbsschnitzel streichen, aufrollen. mit Parmaschinken umwickeln und zunächst auf der gefalteten Seite anbraten, dann umdrehen und auch auf der anderen Seite kurz anbraten. Im vorgeheizten Backofen bei 120 Grad Ober- und Unterhitze 10 - 15 Minuten fertig braten.
Mein Tipp: Am besten noch ein paar Involtini mehr zubereiten, kalt aufgeschnitten als Antipasto schmecken diese kleinen Dinger auch noch wunderbar.
Dienstag, 23. August 2011
Nocino oder Ratafià (Tessiner Nusslikör)
Nocino oder Ratafià
Im Tessin wird der Likör aus grünen Nüssen "Ratafià" genannt. Er wurde von den Mönchen im Kapuziner-Kloster Santa Maria in Bigorio oberhalb von Tesserete hergestellt. Das Kloster Santa Maria wurde 1535 gegründet und ist die älteste Niederlassung der Kapuziner in der Schweiz. Geleitet wird es von Fra Roberto, der sich im Tessin, aber auch in anderen Schweizer Kantonen als Künstler einen Namen gemacht hat. Seine Bilder und Glasmalereien sind in vielen Kirchen im Tessin zu bewunderen.
Nocino oder Ratafià ist ein sehr wohlschmeckender und die Verdauung fördernder Digestif. Man sagt, er soll ein Jahr nach Fertigstellung am besten schmecken.

Zutaten:
300g grüne Walnüsse
1 Liter Grappa
ausgekratztes Mark einer Vanilleschote
Schale einer halben Zitronen
200 g Zucker
2 g Zimtblüten
10 g Macis
1 g Nelken
2 g Zimtrinde
2 g Kardamom
Zubereitung:
Der Überlieferung nach sollen die Nüsse in der Nacht zum 24. Juni (Johanni) gepflückt werden. (Nachts pflege ich zu schlafen - ich habe das Pflücken am helllichten Tag erledigt - da sieht man auch besser ;-)
Die Nüsse müssen innen weich sein und sollen sich noch mit einer Stricknadel durchstechen lassen. Vierteln und in einem großen Glas mit Grappa begiessen. Dann für
40 Tage in der Sonne stehen lassen.
Nach diesen 40 Tagen abgiessen, die Nüsse etwas auspressen und mit den Gewürzen und dem Zucker versetzen. Wieder 20 Tage in der Sonne stehen lassen, danach abgiessen, filtrieren und in Flaschen abfüllen. Fertig! Man sagt jedoch, der Nocino soll nach einem Jahr am besten schmecken, ich hab jetzt schon mal probiert und fand ihn köstlich.
Im Tessin wird der Likör aus grünen Nüssen "Ratafià" genannt. Er wurde von den Mönchen im Kapuziner-Kloster Santa Maria in Bigorio oberhalb von Tesserete hergestellt. Das Kloster Santa Maria wurde 1535 gegründet und ist die älteste Niederlassung der Kapuziner in der Schweiz. Geleitet wird es von Fra Roberto, der sich im Tessin, aber auch in anderen Schweizer Kantonen als Künstler einen Namen gemacht hat. Seine Bilder und Glasmalereien sind in vielen Kirchen im Tessin zu bewunderen.
Nocino oder Ratafià ist ein sehr wohlschmeckender und die Verdauung fördernder Digestif. Man sagt, er soll ein Jahr nach Fertigstellung am besten schmecken.

Zutaten:
300g grüne Walnüsse
1 Liter Grappa
ausgekratztes Mark einer Vanilleschote
Schale einer halben Zitronen
200 g Zucker
2 g Zimtblüten
10 g Macis
1 g Nelken
2 g Zimtrinde
2 g Kardamom
Zubereitung:
Der Überlieferung nach sollen die Nüsse in der Nacht zum 24. Juni (Johanni) gepflückt werden. (Nachts pflege ich zu schlafen - ich habe das Pflücken am helllichten Tag erledigt - da sieht man auch besser ;-)
Die Nüsse müssen innen weich sein und sollen sich noch mit einer Stricknadel durchstechen lassen. Vierteln und in einem großen Glas mit Grappa begiessen. Dann für
40 Tage in der Sonne stehen lassen.
Nach diesen 40 Tagen abgiessen, die Nüsse etwas auspressen und mit den Gewürzen und dem Zucker versetzen. Wieder 20 Tage in der Sonne stehen lassen, danach abgiessen, filtrieren und in Flaschen abfüllen. Fertig! Man sagt jedoch, der Nocino soll nach einem Jahr am besten schmecken, ich hab jetzt schon mal probiert und fand ihn köstlich.
Salute!
Und mit diesem ersten Gläschen stosse ich auf Astrid an, die sich für das bei Zorra ausgerichtete Blogevent ein ganz besonderes Thema hat einfallen lassen und damit unsere Kreativiät auf eine harte Probe stellt. Sie sucht Gerichte mit "N". Überlegt mal selbst, das ist gar nicht so einfach. Mir sind da erstmal spontan Nudeln eingefallen, doch Nudeln heissen Pasta - basta!
Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)">
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Tessiner Spezialitäten
Sonntag, 14. August 2011
Weizen-Dinkelsterne
Weizen-Dinkelsterne (ergibt 12 Stück)
Bei Petra von Chili und Ciabatta habe ich diese Dinkelsterne entdeckt. Alles, was ich bisher von ihr nachgekocht bzw. ausprobiert habe, hat eine eingebaute Geling-Garantie - vorausgesetzt, man hält sich genau an ihr Rezept. Und so habe ich mich mutig an diese Dinkelsterne gewagt. Sie sind mir super gelungen; einen Teil haben wir sofort verspeist, die restlichen eingefroren und beim letzten Grillen kurz aufgebacken. Wie Petra schon geschrieben hat: Sie passen perfekt an einem Grillabend, da man sich wunderbar knusprige kleine Stückchen abbrechen kann.
Das Rezept liest sich zwar etwas kompliziert, doch wenn man sich, BEVOR MAN ZUR TAT SCHREITET, dieses Video von Lutz vom Plötzblog, anschaut, wird alles plötzlich ;-) ganz einfach.
So, nun aber los:
Zutaten:
Vorteig:
150 g Dinkelmehl Type 1050
150 ml Wasser
1 1/2 g Frischhefe
Hauptteig:
315 g Weizenmehl Type 1050
75 g Haferflocken
165 ml Wasser
9 g Frischhefe
9 g Salz
1 1/2 TL flüssiges Gerstenmalz (Reformhaus oder Bioladen)
Mischung zum Wälzen:
3-4 EL Leinsamen
3-4 EL Sesam
Zubereitung:
Die Zutaten für den Vorteig mischen und abgedeckt 8-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Haferflocken in einer trockenen Pfanne rösten bis sie duften, dann abkühlen lassen.
Alle Zutaten außer dem Salz 5 Minuten in der Küchenmaschine auf Stufe 1 kneten, dann das Salz einrieseln lassen und weitere 10 Minuten auf Stufe 2 kneten. Der Teig ist relativ fest und löst sich gut von der Schüssel.
Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 12 Teile à ca. 70 g abstechen. Diese rund wirken und abgedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Die Teiglinge leicht bemehlen, etwas flach drücken und mit einem flachen Spatel (Kantenlänge etwa 5-6 cm) dreimal über Kreuz bis zum Boden einstechen. Ich habe mir, wie von Petra empfohlen, eine von diesen Teigkarten, die es preiswert im Handel gibt, auf eine Breite von 5,5 cm zurecht geschnitten, hier zu sehen:
Durch das Einstechen mit der Teigkarte entstehen 6 Spitzen, die zur Teiglingsmitte zeigen. Diese Spitzen nach unten unter dem Teigrand durchdrücken, sodass ein Stern entsteht. Schaut Euch das Video an - es geht wirklich ganz einfach.
Die Sterne in Wasser tauchen, in der Saatenmischung wälzen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Ca. 90 Minuten gehen lassen.
Bei 240 Grad mit Dampf ca. 20 Minuten braun backen.
Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred hat sie auch bereits erfolgreich nachgebacken, H I E R kann man sie bewundern.
Bei Petra von Chili und Ciabatta habe ich diese Dinkelsterne entdeckt. Alles, was ich bisher von ihr nachgekocht bzw. ausprobiert habe, hat eine eingebaute Geling-Garantie - vorausgesetzt, man hält sich genau an ihr Rezept. Und so habe ich mich mutig an diese Dinkelsterne gewagt. Sie sind mir super gelungen; einen Teil haben wir sofort verspeist, die restlichen eingefroren und beim letzten Grillen kurz aufgebacken. Wie Petra schon geschrieben hat: Sie passen perfekt an einem Grillabend, da man sich wunderbar knusprige kleine Stückchen abbrechen kann.
Das Rezept liest sich zwar etwas kompliziert, doch wenn man sich, BEVOR MAN ZUR TAT SCHREITET, dieses Video von Lutz vom Plötzblog, anschaut, wird alles plötzlich ;-) ganz einfach.
So, nun aber los:
Zutaten:
Vorteig:
150 g Dinkelmehl Type 1050
150 ml Wasser
1 1/2 g Frischhefe
Hauptteig:
315 g Weizenmehl Type 1050
75 g Haferflocken
165 ml Wasser
9 g Frischhefe
9 g Salz
1 1/2 TL flüssiges Gerstenmalz (Reformhaus oder Bioladen)
Mischung zum Wälzen:
3-4 EL Leinsamen
3-4 EL Sesam
Zubereitung:
Die Zutaten für den Vorteig mischen und abgedeckt 8-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Haferflocken in einer trockenen Pfanne rösten bis sie duften, dann abkühlen lassen.
Alle Zutaten außer dem Salz 5 Minuten in der Küchenmaschine auf Stufe 1 kneten, dann das Salz einrieseln lassen und weitere 10 Minuten auf Stufe 2 kneten. Der Teig ist relativ fest und löst sich gut von der Schüssel.
Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 12 Teile à ca. 70 g abstechen. Diese rund wirken und abgedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Die Teiglinge leicht bemehlen, etwas flach drücken und mit einem flachen Spatel (Kantenlänge etwa 5-6 cm) dreimal über Kreuz bis zum Boden einstechen. Ich habe mir, wie von Petra empfohlen, eine von diesen Teigkarten, die es preiswert im Handel gibt, auf eine Breite von 5,5 cm zurecht geschnitten, hier zu sehen:
Durch das Einstechen mit der Teigkarte entstehen 6 Spitzen, die zur Teiglingsmitte zeigen. Diese Spitzen nach unten unter dem Teigrand durchdrücken, sodass ein Stern entsteht. Schaut Euch das Video an - es geht wirklich ganz einfach.
Die Sterne in Wasser tauchen, in der Saatenmischung wälzen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Ca. 90 Minuten gehen lassen.
Bei 240 Grad mit Dampf ca. 20 Minuten braun backen.
Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred hat sie auch bereits erfolgreich nachgebacken, H I E R kann man sie bewundern.
Montag, 8. August 2011
Calamaretti mit Cocktailtomaten und kandierter Zitronenschale
Chili-Tagliatelle mit Calamaretti mit Cocktailtomaten und kandierter Zitronenschale
Yannick hat mir aus Wien wunderschöne Bio-Nudeln mit Chili mitgebracht. Dazu hat diese Zubereitung, die ich in der Juli-Ausgabe des Feinschmeckers als eigenständiges Rezept entdeckt habe, ausgezeichnet gepasst.
Zutaten für 4 Portionen
etwa 24 Calamaretti (bei uns 800 g Baby-Sepia), etwa 40 Cocktailtomaten, 1 Biozitrone, 2 EL Zucker, 4 Knoblauchzehen, 4 Frühlingszwiebeln, 4 Basilikumzweige, 8 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 2 - 3 EL Olivenöl zum Braten,
zusätzlich Pasta nach Wunsch, bei uns Chili-Tagliatelle
Calamarettikopf mit den Tentakeln aus dem Körperbeutel (auch Tube genannt) ziehen. Das transparente Fischbein aus den Tuben ziehen. Die Tentakel knapp über dem Auge abschneiden. Die feinen Kauwerkzeuge in der Mitte der Tentakel mit den Fingern herausdrücken. Die rötlich-graue Haut soweit als möglich mit den Fingern abstreifen. Es ist kein Problem, wenn da noch was dran bleibt - das sorgt für Farbe ;-). Gründlich waschen und anschliessend gut trocken tupfen. Die Tuben flach auf das Schneidebrett legen und mit einem scharfen Messer von beiden Seiten jeweils 3 bis 4 mal einschneiden, dann kalt stellen.
In der Zwischenzeit die Cocktailtomaten häuten. Die Zitrone heiss abspülen und die Schale hauchdünn abschälen, so dass möglichst wenig Weiß zurück bleibt. In hauchdünne Streifen schneiden, in kochendem Wasser einmal aufkochen und sofort kalt abschrecken.
Zitronensaft auspressen, mit Zucker, 150 ml Wasser und der Zitronenschale zum Kochen bringen und bei verringerter Temperatur so lange köcheln, bis noch ca. 50 ml Sud übrig sind.
Knoblauch schälen, in hauchdünne Scheiben schneiden (ich mache das mit einem Trüffelhobel), Frühlingszwiebel putzen und in dünne Ringe schneiden. In einem Topf ca. 1 EL Öl erhitzen, Knofi und Frühlingszwiebel farblos anschwitzen, Topf vom Herd nehmen und die Tomaten dazu geben. Salzen, pfeffern und die Zitronenschale mit ihrem Sirup dazu geben. 7 EL Olivenöl darüber geben und zur Seite stellen.
Calamaretti pfeffern und in Olivenöl bei höchster Temperatur ca. 1 Minute pro Seite scharf breiten (dabei muss ausreichend Platz in der Pfanne sein, damit sie nicht übereinander liegen und Saft ziehen - notfalls mit zwei Pfannen arbeiten). Leicht bräunen und salzen.
Die Tomaten unter vorsichtigem Umrühren erwärmen, auf einem Teller anrichten (oder wie bei uns, über schön al dente gekochte Chili-Tagliatelle geben), Calamaretti darauf verteilen und gezupftes Basilikum darüber geben.
Dieses Gericht schmeckte so sagenhaft köstlich nach Sommer, Sonne, Meer, so dass Yannick fand, das dürfe nicht in Vergessenheit geraten und müsse hier festgehalten werden.
Yannick hat mir aus Wien wunderschöne Bio-Nudeln mit Chili mitgebracht. Dazu hat diese Zubereitung, die ich in der Juli-Ausgabe des Feinschmeckers als eigenständiges Rezept entdeckt habe, ausgezeichnet gepasst.
Zutaten für 4 Portionen
etwa 24 Calamaretti (bei uns 800 g Baby-Sepia), etwa 40 Cocktailtomaten, 1 Biozitrone, 2 EL Zucker, 4 Knoblauchzehen, 4 Frühlingszwiebeln, 4 Basilikumzweige, 8 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 2 - 3 EL Olivenöl zum Braten,
zusätzlich Pasta nach Wunsch, bei uns Chili-Tagliatelle
Calamarettikopf mit den Tentakeln aus dem Körperbeutel (auch Tube genannt) ziehen. Das transparente Fischbein aus den Tuben ziehen. Die Tentakel knapp über dem Auge abschneiden. Die feinen Kauwerkzeuge in der Mitte der Tentakel mit den Fingern herausdrücken. Die rötlich-graue Haut soweit als möglich mit den Fingern abstreifen. Es ist kein Problem, wenn da noch was dran bleibt - das sorgt für Farbe ;-). Gründlich waschen und anschliessend gut trocken tupfen. Die Tuben flach auf das Schneidebrett legen und mit einem scharfen Messer von beiden Seiten jeweils 3 bis 4 mal einschneiden, dann kalt stellen.
Zitronensaft auspressen, mit Zucker, 150 ml Wasser und der Zitronenschale zum Kochen bringen und bei verringerter Temperatur so lange köcheln, bis noch ca. 50 ml Sud übrig sind.
Knoblauch schälen, in hauchdünne Scheiben schneiden (ich mache das mit einem Trüffelhobel), Frühlingszwiebel putzen und in dünne Ringe schneiden. In einem Topf ca. 1 EL Öl erhitzen, Knofi und Frühlingszwiebel farblos anschwitzen, Topf vom Herd nehmen und die Tomaten dazu geben. Salzen, pfeffern und die Zitronenschale mit ihrem Sirup dazu geben. 7 EL Olivenöl darüber geben und zur Seite stellen.
Calamaretti pfeffern und in Olivenöl bei höchster Temperatur ca. 1 Minute pro Seite scharf breiten (dabei muss ausreichend Platz in der Pfanne sein, damit sie nicht übereinander liegen und Saft ziehen - notfalls mit zwei Pfannen arbeiten). Leicht bräunen und salzen.
Die Tomaten unter vorsichtigem Umrühren erwärmen, auf einem Teller anrichten (oder wie bei uns, über schön al dente gekochte Chili-Tagliatelle geben), Calamaretti darauf verteilen und gezupftes Basilikum darüber geben.
Dieses Gericht schmeckte so sagenhaft köstlich nach Sommer, Sonne, Meer, so dass Yannick fand, das dürfe nicht in Vergessenheit geraten und müsse hier festgehalten werden.
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Sonntag, 7. August 2011
Eine wunderschöne Überraschung, das Lago Taxi und das Yachtsport Resort in Brissago
Gestern Abend haben meine beiden Männer für eine schöne Überraschung gesorgt. Den ganzen Tag gab es schon irgendwelche geheimen Gespräche und Geflüster - doch alle meine Tricks halfen nichts, ich konnte nicht herausfinden, was geplant war. Sicherheitshalber habe ich mich mal rein vorsorglich in Schale geschmissen, was bei Frauen ja auch bedeutet, der Frisur besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
Abends begann es dann zu regnen... Gerade pünktlich zu unserer Abfahrt... Wir stiegen ins Auto und fuhren los, nur mal ein paar Minuten bis zu der nächst gelegenen Bootsanlegestelle, dort wurden wir erwartet... von diesem sympathischen Herrn hier mit seinem Lago Taxi:
Und los ging es in rascher Fahrt über den See - ach, was war das herrlich!!!
(kleiner Tipp für die Damenwelt: Nein, es lohnt sich absolut nicht, der Frisur vorher große Aufmerksamkeit zu schenken ;-))
Aber wohin ging es denn? Das wollten Gerhard und Yannick immer noch nicht verraten. Es regnete immer stärker und wir brausten in schneller Fahrt aufs Ufer zu. Aha, Richtung Brissago ging es, soviel habe ich schon mal erkannt, oder doch nach Italien? Egal, es war einfach nur schön. Erst als wir näher kamen, wurde meine Neugier endlich gestillt: Da war ich doch schon mal! Das kannte ich doch!
Stimmt, das Yachtsport Resort in Brissago, darüber habe ich H I E R schon mal erzählt. Bei unserem letzten Besuch hatten wir allerdings besseres Wetter. Na macht nix. Merke: "Und ist die Frisur erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert"
Wir bedienten uns wieder am schönen mediterranen Vorspeisenbuffet; Yannick und ich wählten anschliessend die Gegrillte Fischplatte, die es ab 2 Personen gibt:
Gerhard war sehr zufrieden mit einem Kalbsentrecôte mit Rosmarin-Kartoffeln und Gemüsen.
Dazu tranken wir altbewährte, köstliche Tropfen, absolut passend der Gran Rosé 2010 von Guido Brivio.
Und anschliessend wurden wir wieder am Steg erwartet von unserem Lago Taxi und zurück ging die wundervolle abendliche Fahrt an den Gambarogno. (Zu diesem Zeitpunkt war mir die Frisur dann völlig egal, wozu auch das letzte Schlückchen Gran Rosé einen kleinen Beitrag leistete)
Diese herrliche Art der "Lago-Überquerung" werden wir sicherlich noch öfter nutzen. Und damit mir die Telefon-Nummer unseres Lago-Taxis auch nicht verloren geht und für alle, die sich um Promille auch keine Sorgen machen wollen und die auch so etwas Schönes erleben wollen:
079 435 20 30
(Es können übrigens bis zu 12 Personen befördert werden)
Abends begann es dann zu regnen... Gerade pünktlich zu unserer Abfahrt... Wir stiegen ins Auto und fuhren los, nur mal ein paar Minuten bis zu der nächst gelegenen Bootsanlegestelle, dort wurden wir erwartet... von diesem sympathischen Herrn hier mit seinem Lago Taxi:
Und los ging es in rascher Fahrt über den See - ach, was war das herrlich!!!
(kleiner Tipp für die Damenwelt: Nein, es lohnt sich absolut nicht, der Frisur vorher große Aufmerksamkeit zu schenken ;-))
Aber wohin ging es denn? Das wollten Gerhard und Yannick immer noch nicht verraten. Es regnete immer stärker und wir brausten in schneller Fahrt aufs Ufer zu. Aha, Richtung Brissago ging es, soviel habe ich schon mal erkannt, oder doch nach Italien? Egal, es war einfach nur schön. Erst als wir näher kamen, wurde meine Neugier endlich gestillt: Da war ich doch schon mal! Das kannte ich doch!
Stimmt, das Yachtsport Resort in Brissago, darüber habe ich H I E R schon mal erzählt. Bei unserem letzten Besuch hatten wir allerdings besseres Wetter. Na macht nix. Merke: "Und ist die Frisur erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert"
Wir bedienten uns wieder am schönen mediterranen Vorspeisenbuffet; Yannick und ich wählten anschliessend die Gegrillte Fischplatte, die es ab 2 Personen gibt:
Gerhard war sehr zufrieden mit einem Kalbsentrecôte mit Rosmarin-Kartoffeln und Gemüsen.
Dazu tranken wir altbewährte, köstliche Tropfen, absolut passend der Gran Rosé 2010 von Guido Brivio.
Und anschliessend wurden wir wieder am Steg erwartet von unserem Lago Taxi und zurück ging die wundervolle abendliche Fahrt an den Gambarogno. (Zu diesem Zeitpunkt war mir die Frisur dann völlig egal, wozu auch das letzte Schlückchen Gran Rosé einen kleinen Beitrag leistete)
Diese herrliche Art der "Lago-Überquerung" werden wir sicherlich noch öfter nutzen. Und damit mir die Telefon-Nummer unseres Lago-Taxis auch nicht verloren geht und für alle, die sich um Promille auch keine Sorgen machen wollen und die auch so etwas Schönes erleben wollen:
079 435 20 30
(Es können übrigens bis zu 12 Personen befördert werden)
Samstag, 6. August 2011
Grotto Val d'Ambra, Personico/Bassa Leventina
Grotto Val d'Ambra, Personico, Tel. 091 864 18 29, montags geschlossen sowie von November bis Karfreitag
Die Leventina wird vom Fluss Ticino durchflossen und erstreckt sich von Airolo vom Südende des Gotthardpasses bis nach Biasca. Eines der zahlreichen Seitentäler der Valle Leventina ist das Val d'Ambra bei Personico, nach dem dieses Grotto benannt ist.
Nach Verlassen des Gotthard-Tunnels sind es noch ca. 20 Minuten (Autobahnausfahrt Biasca) zu fahren. Das Grotto Val d'Ambra hat eine wunderschöne Lage inmitten von alten Kastanienbäumen und zahlreichen Felsenkellern. Es wird geführt von Nadine Ambord, die uns auch gleich freundlich empfängt. Überhaupt merkt man, dass hier viele Stammgäste sind, die der Wirtin alle offensichtlich bestens bekannt sind. Ansonsten kehren hier mittags auch viele Bauarbeiter aus der Umgebung ein, was sicherlich auch ein Indiz für gute Küche und korrekte Preise ist. Mittags wird dann auch ein einfaches, preiswertes Tagesmenu angeboten.
Wir wählten einen gemischten Salat mit einer sehr gut schmeckenden Vinaigrette:
und anschliessend teilten wir uns ein Vitello Tonnato, eines der besten, das ich in der letzten Zeit gegessen habe, und einen Teller mit dem hauseigenen Tessiner Aufschnitt. Auch das dazu gereichte Brot hat uns sehr gut geschmeckt.
Zum Auftakt mag ich gerne ein Glas Spumante oder Prosecco, den es hier nicht gab, der als Ersatz angebotene Frizzante war nicht ganz so mein Fall. Auch nicht der offen ausgeschenkte Weisswein. Wir wählten dann einen Bucaneve, der auch nicht so das Zeugs hatte, einer meiner Lieblingsweine zu werden. Dann musste ich mich halt mit einem einfachen Nostrano trösten, der war dann wieder so gut, dass ich völlig ausgesöhnt war.
Fazit: Ein wunderbarer Ort, um an heissen Tagen unter schattigen Bäumen zu sitzen und eine sehr gute, einfache Küche zu geniessen. Wir kommen sicherlich gerne wieder.
Die Leventina wird vom Fluss Ticino durchflossen und erstreckt sich von Airolo vom Südende des Gotthardpasses bis nach Biasca. Eines der zahlreichen Seitentäler der Valle Leventina ist das Val d'Ambra bei Personico, nach dem dieses Grotto benannt ist.
Nach Verlassen des Gotthard-Tunnels sind es noch ca. 20 Minuten (Autobahnausfahrt Biasca) zu fahren. Das Grotto Val d'Ambra hat eine wunderschöne Lage inmitten von alten Kastanienbäumen und zahlreichen Felsenkellern. Es wird geführt von Nadine Ambord, die uns auch gleich freundlich empfängt. Überhaupt merkt man, dass hier viele Stammgäste sind, die der Wirtin alle offensichtlich bestens bekannt sind. Ansonsten kehren hier mittags auch viele Bauarbeiter aus der Umgebung ein, was sicherlich auch ein Indiz für gute Küche und korrekte Preise ist. Mittags wird dann auch ein einfaches, preiswertes Tagesmenu angeboten.
Wir wählten einen gemischten Salat mit einer sehr gut schmeckenden Vinaigrette:
und anschliessend teilten wir uns ein Vitello Tonnato, eines der besten, das ich in der letzten Zeit gegessen habe, und einen Teller mit dem hauseigenen Tessiner Aufschnitt. Auch das dazu gereichte Brot hat uns sehr gut geschmeckt.
Zum Auftakt mag ich gerne ein Glas Spumante oder Prosecco, den es hier nicht gab, der als Ersatz angebotene Frizzante war nicht ganz so mein Fall. Auch nicht der offen ausgeschenkte Weisswein. Wir wählten dann einen Bucaneve, der auch nicht so das Zeugs hatte, einer meiner Lieblingsweine zu werden. Dann musste ich mich halt mit einem einfachen Nostrano trösten, der war dann wieder so gut, dass ich völlig ausgesöhnt war.
Fazit: Ein wunderbarer Ort, um an heissen Tagen unter schattigen Bäumen zu sitzen und eine sehr gute, einfache Küche zu geniessen. Wir kommen sicherlich gerne wieder.
Freitag, 5. August 2011
Die Gotthard-Überquerung und Petra hatte Recht
Wir hatten tatsächlich vorgesehen, erst im September wieder ins Tessin zu reisen. So verabschiedete ich mich auch in DIESEM Post, was von Petra von Chili und Ciabatta mit folgenden Worten kommentiert wurde:
"Bis September? Das glaubst Du doch selber nicht"
Nun, Petra Du hast Recht behalten ;-)
Da sind wir wieder, zwar nur für ein ganz ganz kurzes Wochenende, aber immerhin...
Wir hatten heute keine Lust durch den Gotthard-Tunnel zu fahren und so entschieden wir uns für den Pass und hatten dabei ein Erlebnis aus längst vergangenen Zeiten, denn wir haben die historische Reisepost bei voller Fahrt erlebt. Ein wundervolles Erlebnis, das man auch buchen kann.
Wir haben den Gotthard allerdings etwas schneller überquert und waren dann zum Mittagessen in einem schönen Grotto in der Bassa Leventina, das erzähle ich dann morgen.
"Bis September? Das glaubst Du doch selber nicht"
Nun, Petra Du hast Recht behalten ;-)
Da sind wir wieder, zwar nur für ein ganz ganz kurzes Wochenende, aber immerhin...
Wir hatten heute keine Lust durch den Gotthard-Tunnel zu fahren und so entschieden wir uns für den Pass und hatten dabei ein Erlebnis aus längst vergangenen Zeiten, denn wir haben die historische Reisepost bei voller Fahrt erlebt. Ein wundervolles Erlebnis, das man auch buchen kann.
Wir haben den Gotthard allerdings etwas schneller überquert und waren dann zum Mittagessen in einem schönen Grotto in der Bassa Leventina, das erzähle ich dann morgen.
Mittwoch, 3. August 2011
Meine Alltagsküche: Mirabellen-Tarte
Mirabellen- Tarte
Bei Alex habe ich diese schöne Tarte entdeckt. Aprikosen hatte ich zwar keine, dafür aber noch jede Menge Mirabellen, die verarbeitet werden mussten. Dieses Tarte-Rezept erschien mir selbst für Bäcker-Lehrlinge wie mich einfach, schnell und leicht durchführbar. Das Ergebnis war sensationell, deshalb muss das Rezept hier festgehalten werden:
Zutaten für eine 24cm Tarteform:
100 g Butter (wir mögen es nicht so süss, deshalb hier Salzbutter), 3 Eier, 20 g Puderzucker, 100 g Honig (hier: Akazienblütenhonig), 220 g Mandeln, feinst gemahlen, 20 g Mehl, 1/2 TL Backpulver,
ca. 2 - 3 Handvoll Mirabellen (entsteint und halbiert)
Die Butter zerlassen und abkühlen lassen. Eier, Puderzucker und Honig mit dem Schneebesen cremig rühren. Gemahlene Mandeln, Mehl, Backpulver vermischen und mit der Eiermasse und der zerlassenen Butter verrühren. In eine gebutterte und bemehlte Tarteform geben und die Mirabellen mit der Schnitthälfte nach unten über den Teig verteilen. Circa 45 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Nachtrag Ti saluto Ticino:
Diese Tarte sollte unbedingt am gleichen Tag verspeist werden. Wir hatten einen Rest am nächsten Tag versucht - auch aufgebacken - und waren davon nicht begeistert.
Bei Alex habe ich diese schöne Tarte entdeckt. Aprikosen hatte ich zwar keine, dafür aber noch jede Menge Mirabellen, die verarbeitet werden mussten. Dieses Tarte-Rezept erschien mir selbst für Bäcker-Lehrlinge wie mich einfach, schnell und leicht durchführbar. Das Ergebnis war sensationell, deshalb muss das Rezept hier festgehalten werden:
Zutaten für eine 24cm Tarteform:
100 g Butter (wir mögen es nicht so süss, deshalb hier Salzbutter), 3 Eier, 20 g Puderzucker, 100 g Honig (hier: Akazienblütenhonig), 220 g Mandeln, feinst gemahlen, 20 g Mehl, 1/2 TL Backpulver,
ca. 2 - 3 Handvoll Mirabellen (entsteint und halbiert)
Die Butter zerlassen und abkühlen lassen. Eier, Puderzucker und Honig mit dem Schneebesen cremig rühren. Gemahlene Mandeln, Mehl, Backpulver vermischen und mit der Eiermasse und der zerlassenen Butter verrühren. In eine gebutterte und bemehlte Tarteform geben und die Mirabellen mit der Schnitthälfte nach unten über den Teig verteilen. Circa 45 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Nachtrag Ti saluto Ticino:
Diese Tarte sollte unbedingt am gleichen Tag verspeist werden. Wir hatten einen Rest am nächsten Tag versucht - auch aufgebacken - und waren davon nicht begeistert.
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