Mittwoch, 18. Februar 2015

Gusto Ticino - DIE neue Genuss-Einkaufsquelle im Tessin

GUSTO TICINO - Negozio - Enogastronomico
Tel. 091 858 18 22



Gusto Ticino - hier seht ihr den Eingang zum Genuss-Paradies. Regional liegt in aller Munde, hier habt ihr die regionalen Produkte direkt bei der Anreise, schneller bekommt ihr das nicht mehr in den Mund: Autobahnausfahrt Locarno, Bellinzona-Süd nehmen, Richtung Locarno auf der Hauptstrasse fahren, auf der rechten Strassenseite gelegen - das Gebäude könnt ihr nicht verfehlen (vor Mobili Pfister)





Ausschliesslich Tessiner Produkte werden hier verkauft, Wurstwaren, ein wunderbares Käsesortiment, Ziegenkäse aus dem Valle Maggia, Valle Verzasca, Alpkäse, auch meinen Lieblingskäse Piora gibt es selbstverständlich.




In der Truhe gibt es eine kleine Auswahl von Fleisch von Tessiner Produzenten, das Geflügel stammt Signor Guerra, dessen Betrieb mit dem freilaufenden Federvieh ich auch schon mal hier (klick) vorgestellt habe. An weiteren Schätzen finden sich in dieser Truhe auch diverse Sorten handwerklich hergestelltes Eis, auch ein köstlichen Traubensorbet haben wir schon getestet, und frische Ravioli oder Gnocchi. 





Eine Auswahl von Tessiner Weinen und Grappe, Brot, Butter, Eier - wie geschaffen, um sich schnell bei der Anreise noch mit Tessiner Spezialitäten zu versorgen oder bei der Abreise noch ein paar Produkte mit nach Hause zu nehmen und bei dieser Gelegenheit im angegliederten Café einen Espresso und ein Gipfeli zu geniessen.

Die Öffnungszeiten seht ihr hier:






Dienstag, 17. Februar 2015

Trattoria di Bassano, Tronzano - ein Gastbeitrag von Anna

Kürzlich waren wir mal wieder, wie schon so oft, in der Trattoria di Bassano in Tronzano essen. Wer in der Gegend ist, MUSS da unbedingt hin, hier stimmt einfach alles und die Herzlichkeit der Inhaber ist überwältigend. Unser dortiger Besuch hat mich an einen längst fälligen Beitrag, nämlich einen Gastbeitrag von Anna, einer meiner Leserinnen, erinnert. Herzlichen Dank, liebe Anna, dass ich deine Fotos und deinen Bericht verwenden darf.

So, und nun lassen wir Anna zu Wort bzw. zu Bild ;-) kommen:



"Wie versprochen melde ich mich nochmal nach unserem Urlaub. Wir waren tatsächlich eines Abends in der Gegend und haben in der Trattoria in Bassano gegessen (alleine die Anfahrt schreit ja schon wirklich "Geheimtipp"). Der Herr des Hauses war nicht da, aber Maria hat uns nett empfangen und gestrahlt, als ich Deine Grüße ausrichtete. Sie fragte wie es Dir ginge, ich antwortet
e einfach aus "sprachbarrierischen" Gründen mit -Gut!-, ich hoffe das war ok.


Vorab hatte ich eine insalata mista und mein Partner eine Spaghetti Carbonara. Die Spaghetti waren hervorragend mit wunderbarem grob geschnittenen Speck (ich war ganz schön pikiert als er sagte die seien sogar besser als meine. Pffft!

Als Hauptgang entschied ich mich für die Tagliatelle mit Wildschweinragout.    Ernsthaft, das ware wirklich die beste Pasta seit langem. Das Wildschwein war so sagenhaft zart und aromatisch und war somit ein  schöner  Gegenpol zu den gehaltvollen, eher rustikalen  Tagliatelle. Ein Gedicht.
Für meinen Partner tischte Maria dann noch ein Schnitzel mit pommes frites und gegrilltem Gemüse ("das Gemüse müssen Sie nehmen, so nimmt es Sabine auch immer!") auf. Gott sei Dank durfte ich probieren und ich war wirklich im kulinarischen Himmel. Dort ist wirklich alles, aber auch alles selbstgemacht. Das Schnitzel nicht zu dünn und nicht zu dick, eine Panade, die nach etwas schmeckt, die Pommes nicht zu knusprig und nicht zu lätschig. Hervorragend.



















































Zum Dessert ließen wir uns noch ein Stückchen Kuchen kommen. Ich habe den Namen leider wieder vergessen, aber es war eine Art flacher Käsekuchen mit Rosinen, Orangeat und einigen Gewürzen. Das war nicht so ganz mein Fall, aber mein Partner liebte auch das. Es war dennoch in jedem Fall etwas Besonderes was man so in dieser Kombination nicht kannte. Ich bin aber einfach nicht so eine Süße. Für den Käse war ich leider zu satt... ;-)



Mit einem Espresso und einem Limoncello schlossen wir unser Dinner und freuten uns wirklich sehr, diese Erfahrung gemacht zu haben. Maria richtet nun ihrerseits wieder Grüße an Dich aus!
Liebe Sabine, herzlichen Dank für diesen Tipp, es wird uns in schöner Erinnerung bleiben."
Liebe Anna, nochmals ein herzliches Dankeschön für deinen Bericht und die Fotos, auch Maria-Rosa und Vincenzo, denen ich bei unserem gestrigen Besuch über deinen geplanten Gastbeitrag berichtete, bedanken sich bei dir und lassen dich herzlich grüssen.




Montag, 16. Februar 2015

Winterabschied-Salat





Nachdem der Winter hier ein kurzes, aber heftiges Gastspiel gegeben hatte, ist jetzt noch schnell Gelegenheit meinen Lieblingssalat für Herbst und Winter zu posten, bevor es denn dann (hoffentlich bald) mit den Frühlingssalaten losgeht.

Die Zutaten für meinen Lieblingssalat sind variabel, ich greife beim Einkauf herzhaft zu und was mir gefällt, wandert in den Einkaufskorb. Es sollte auf jeden Fall eine schöne bunte Mischung wie z.B. Feldsalat, Eichblatt und Frisée sollte es sein und unbedingt muss mindestens ein bitterer Salat wie z.B. Radicchio oder Chicorée darunter sein.

Dann gehören dazu glacierte Kastanien (die es ab Herbst hier z.B. in der Confiserie Al Porto zu kaufen gibt) und die ich im Backofen leicht erwärme, Walnüsse und kandierte Kumquats oder Orangen, die ich nach einem Rezept von Felix mittlerweile immer im Vorrat habe.



Ich nehme für 2 Personen:

3 gute Handvoll Blattsalate, in mundgerechte Stücke gezupft
1 Radicchio, in feine Streifen geschnitten
1 Chicorée, in Stücke geschnitten
5 - 6 Stück Kastanien (ich: glacierte Maroni)
ein paar gehackte Walnüsse
ein paar in Spalten oder Stücke geschnittene kandierte Orangen oder Kumquats
manchmal gebe ich auch noch ein paar kleine Stücke Käse dazu

Vinaigrette:
  • 1 EL Rotwein-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL grobkörniger Senf
  • 1 EL Orangen- bzw. Kumquatsirup, der beim Kandieren der Früchte übrig bleibt (ersatzweise: 1 TL Orangenmarmelade)
  • Salz, Pfeffer






Heute morgen im Tessin ...

...  ist der Lago wieder aufgetaucht



Sonntag, 15. Februar 2015

Heute morgen im Tessin ....

... hat sich der Lago versteckt


und Akela hat Spass im Schnee


Samstag, 14. Februar 2015

Neuentdeckung: Ristorante Canvetto Ticinese, Brissago

Ristorante Canvetto Ticinese, Via Ovega 23, 6614 Brissago Tel. 091 793 29 96
Ruhetag: Sonntag und Montag, im Sommer nur Montag

Eine Neuentdeckung für uns, obwohl das Ristorante seit vielen Jahren existiert und bereits seit fast 10 Jahren von Paola und Cesare Favero betrieben wird. Man sitzt wunderschön auf der Terrasse - was wir bei diesem herrlichen Wetter genutzt haben - findet eine sehr schöne Speisekarte, interessante Weine und freundliche Bedienung durch Signora Favero.



Sehr schön hier, dass man die Pasta, wenn als Vorspeise gewünscht, als halbe Portion bestellen kann. So haben mich wunderbare hausgemachte Nudeln mit Artischocken und traumhaft zartem Tintenfisch begeistert:




Das Canvetto Ticinese ist bekannt für seine ausgezeichneten Fischgerichte. Heute werden Eglifilets aus dem Lago Maggiore angeboten, in Mandelbutter gebraten. Da müssen wir zugreifen:



Der Fisch ist perfekt gebraten und wird mit frischem Tagesgemüse und wahlweise Reis, Nudeln oder Pommes frites serviert. Wir waren begeistert.

Erfreulich, dass hier offensichtlich auch die Weine der Cantina il Cavaliere geschätzt werden, so liessen wir uns den Delizia 2013 schmecken.

Fazit: Ich muss da unbedingt wieder hin!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Risotto al Tartufo Nero - mit schwarzer Périgord-Trüffel - zum Bloggeburtstag darf es etwas besonderes sein



Fünf Jahre "Ti saluto Ticino" sind ja schon etwas besonders. Jedes Jahr nehme ich mir vor, meinen Bloggeburtstag nicht zu vergessen, meistens vergesse ich ihn dann erst recht. Doch 5 Jahre - das ist schon ein Grund zum Feiern, auch wenn das Ereignis schon ein bisschen zurückliegt. Am 8. Januar 2009 habe ich auf Anregung von Petra vom Blog Chili und Ciabatta meinen ersten Post veröffentlicht. Seitdem hat mir mein Blog so viel Freude gemacht, dass ich sogar begonnen habe, meinen Zweitblog "Bonjour Alsace" zu schreiben, der mein und unser Familienkochbuch sein soll. Dort stehen viele Rezepte, oft französische, insbesondere elsässische Spezialitäten. "Ti saluto Ticino" ist eher den Berichten über unsere Restaurantbesuche hier im Tessin vorbehalten, ab und zu wird auch mal ein Tessiner und/oder italienisches Rezept veröffentlicht. So wie auch heute, denn heute wird der Blog-Geburtstag mit einem meiner Lieblingsrezepte gefeiert:



ich nehme (für 2 Personen):
  • 150 g Risottoreis (ich: Tessiner Reis "Loto")
  • 1 Schalotte, geschält und fein gewürfelt
  • 1 - 2 EL Olivenöl
  • ein guter Schluck trockener Weisswein (ich: Merlot Bianco)
  • ca. 1/2 l selbst gekochter Fond (Gemüse, Geflügel, Kalb...), heiss halten
  • schwarze Périgord-Trüffel (ich hatte noch einen kleinen Rest, ca. 15 g, mehr wäre schöner gewesen ;-)
  • 1/2 Tasse Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 3 EL Butter


und los gehts:

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Schalottenwürfel anschwitzen, den Reis darin glasig werden lassen, mit einem guten Schluck Weisswein ablöschen und mit soviel Fond heissem Fond angiessen, dass der Reis bedeckt ist. Wichtig ist auch beim späteren Angiessen, dass mit heissem Fond nachgegossen wird.


Unter ständigem Rühren ca. 20 Minuten leise kochen lassen, dabei immer wieder Fond in kleinen Portionen nachgiessen. Nach der Hälfte der Kochzeit die fein gewürfelten Trüffel zugeben. Wenn der Reis noch leicht bissfest ist und die Flüssigkeit fast verkocht, die Butter und den Parmesan zugeben und dann geniessen.


Mittwoch, 11. Februar 2015

Wir haben etwas gegen die Entzugserscheinungen unternommen ...

... und sind seit gestern endlich wieder an unserem geliebten Lago

Auf der gut vier Stunden dauernden Hinfahrt haben Gerhard und ich uns die Zeit damit vertrieben zu diskutieren, wo wir abends essen wollten. Das gestaltete sich etwas schwierig, denn wir sind ausserhalb der Saison und viele Restaurants, insbesondere am Gambarogno, nutzen diese Zeit für Betriebsferien und eröffnen erst wieder im März oder zu Ostern. So auch die einschlägig bekannten Genussplätze für Cordon Bleu und das ist nun mal für den Signore am Anreisetag eine seiner geliebten Traditionen, von denen er auch nicht gerne abweicht.

Glücklicherweise hatte ich dann die rettende Idee, dafür mussten wir zwar abends noch auf die andere Seeseite fahren, doch was tut Mann nicht alles für ein Cordon Bleu. 

Wir waren im Ristorante Centrale in Losone, fühlten uns wunderbar, haben das gegessen, was wir - na ja - immer meistens dort essen und prosteten uns glücklich zu. Gerhard sprach es aus: "Endlich wieder Tessin!" Ich fotografierte fleissig und setzte mich gestern Abend ans Laptop, um euch - nach vorsichtiger Schätzung (diese Schätzung ist bewusst niedrig gehalten) - das tausendste Cordon Bleu zu präsentieren. Vorher las ich nochmal schnell über unsere früheren Besuche in diesem Ristorante und fand diesen Post, uuund musste laut lachen! Vor fast genau einem Jahr, im Februar 2014, schrieb ich das, was ich heute genau so hätte wieder schreiben können, sogar die Essens-Fotos ähnelten sich.

Also, wer das tausendste Cordon Bleu dieses Blogs sehen mag, kann auch gerne hier lesen ;-)

Ich zeige ich lieber den Ausblick, der sich uns heute morgen bot:



bzw. die herrlichen, bereits in voller Blüte stehenden Kamelien:








Donnerstag, 15. Januar 2015

Wenn das neue Jahr so anfängt...

Wenn das neue Jahr so anfängt....

... dann kann es nur noch besser werden!

Nachdem wir Silvester mit Freunden im Tessin gefeiert hatten, wir unsere Freunde wieder gut an den Flughafen gebracht hatten und auch wieder zu Hause gelandet waren, habe ich das neue Jahr bis jetzt im Krankenhaus verbracht. Glücklicherweise bin ich wieder zu Hause und auf dem Weg der Besserung. 

Bald geht es hier wieder weiter......!!!

Donnerstag, 1. Januar 2015

Vorgezogene Silvesterfeier im Grotto

Grotto Ticinese, Cureglia
täglich mittags und abends geöffnet, unbedingt reservieren, Tel. 091 967 12 26




Wir waren in Mailand zum shoppen am Flughafen, um unsere Freunde, mit denen wir hier im Tessin Silvester feierten, abzuholen. Sie kamen pünktlich zur Mittagszeit an. Bis zum Abend wollten wir sie nicht hungern lassen und sind auf der Rückfahrt in einem der wenigen Grotti, die im Winter geöffnet haben, eingekehrt.

Das Grotto Ticinese ist einer der urigen Wohlfühlorte, an denen man ankommt, sich sofort heimisch fühlt und bleiben möchte. Die Speisekarte liest sich so verführerisch, dass wir jedesmal Entscheidungsschwierigkeiten haben und uns dann zur Entscheidungsfindung erstmal ein Plättli mit den typischen Tessiner Wurstwaren wie Salami, Schinken, Trockenfleisch, Coppa, Mortadella bestellen.
Fürs Plättli war ich mit der Kamera zu spät - leergefegt! Es reichte gerade noch, um euch die kläglichen Reste auf meinem Teller zu zeigen:



Dazu dann das frische knusprige Brot - von dem man meistens viel zu viel isst, weil es sooo köstlich schmeckt - und weissen Tesssiner Merlot - und schon haben wir auch unsere Freunde mit unserer Liebe zum Tessin angesteckt.

Es ist die Saison für Artischocken, dafür gibt es im Grotto Ticinese eine Extra-Karte: Carpaccio mit rohen Artischocken, hausgemachte Tagliatelle mit geschmorten Artischocken, Kalbssteak mit Artischocken und... und.. uuuuund vor allem mein Lieblingssalat:

frische hauchdünn gehobelte Artischocken, dünne Parmesanspäne und Rucola - das schaut dann so aus:



Neben vielen wunderbaren hausgemachten Pasta-Gerichten gibt es im Grotto Ticinese auch fegato alla Venezia - Kalbsleber auf venezianische Art, dazu Taglierini, die hauchdünnen frischen Nudelstreifen werden in Butter geschwenkt: 



Danach teilen wir uns noch ein Käse-Plättli, bestehend aus diversen köstlichen Alpkäsen:




Dazu hat der offen ausgeschenkte Terre di Gudo 2012, ein Merlot Bianco von Tamborini, sehr gut geschmeckt. Ich hoffe trotzdem, dass es bei unserem nächsten Besuch wieder den Oro Bianco von Agriloro geben wird, denn das ist unter den offenen, hier angebotenen Weissweinen mein Favorit.

Einen Bericht von unserem letzten Besuch könnt ihr (klick) hier nachlesen.

Freitag, 26. Dezember 2014

Buon Natale - Joyeux Noël - Fröhliche Weihnachten 2014

Weihnachten einmal anders - kein grosses Menu - keine Küchenparty wie in den Jahren zuvor (klick hier und nochmal hier) und somit keine grossen Einkaufslisten, keine grossen Vorbereitungen, einfach Weihnachten ganz entspannt. 

Wir haben am späten Vormittag zu Dritt mit der Vorbereitung der Saucen und Dips begonnen, haben später die Zutaten für den winterlichen Salat mit Datteln bereitgestellt und damit die Angelegenheit nicht zu trocken wird, haben wir auch schon das erste Fläschchen Schlückchen Champagner probiert. Bis mein Vater dann nachmittags eintraf, war schon alles vorbereitet und wir konnten uns ganz entspannt dem Weitertrinken restlichen Verlauf des Weihnachtsabends widmen.

Diesmal gab es das, was es in den Jahren zuvor meistens zu Silvester gab, schon mal vorgezogen zu Weihnachten:
Charbonnade. Dafür verwenden wir unseren Spezial-Tischgrill, der nach über 30 Jahren nun tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes "etwas in die Jahre" gekommen war. Schon seit Ewigkeiten suchen wir nach einem Ersatz für diesen, doch das Gerät wurde - wie ich befürchtete - nicht mehr hergestellt und irgendwann stellten wir unsere Suchaktionen ein. Doch dann, als ich schon gar nicht mehr nach ihm suchte, fand ich ihn zufällig, als ich im Internet nach Rezepten für Saucen und Dips stöberte. DAS war das passende Weihnachtsgeschenk für Gerhard und nun steht unser neues, prachtvoll glänzendes Gerät hier:


Die Aussenverkleidung aus Kupfer passt zwar nicht so ganz zu meiner Tisch-Deko in weiss und silber und auch das darunter gelegte Holzbrett macht nun nicht gerade einen sehr festlichen Eindruck, doch darüber haben wir grosszügig hinweggesehen. Hauptsache wir haben wieder unser Charbonnade-Gerät.

Dazu gab es unsere Klassiker wie Aiolli, Senfsauce, Mango-Ingwer-Sauce, Chili-Dip und neu nach einem Rezept von Felix eine Ananas-Kokos-Sauce (danke, lieber Felix, sie war köööstlich). Auch dieses Zwiebel-Cranberry-Chutney hat wunderbar dazu gepasst. 

Als Vorspeise bzw. immer mal wieder zwischendurch, während das Fleisch brutzelt, hat der winterliche Salat mit Datteln, den ich vor einigen Jahren bereits bei Katha entdeckt habe, wunderbar gepasst. Katha nennt ihn den unsichtbaren Salat. Warum? Das könnt ihr bei ihr nachlesen. Auch bei mir macht dieser Salat seinem Namen alle Ehre, es gelingt ihm immer wieder, sich vor meiner Kamera unsichtbar zu machen - bisher gibt es noch kein Foto von ihm. Doch ich mache den Salat sicherlich bald wieder - uuund dann..... dann entkommt er mir nicht mehr!


Samstag, 6. Dezember 2014

Ankunft im Tessin, Abschluss unserer Genuss-Reise und die Osteria Centrale in Losone


Den Abschluss unserer Genuss-Reise nach Lyon, hier, hier und hier zu sehen,  sollte das Tessin bilden, die wundervolle Fahrt über den Simplon Pass bis Domodossola kann man hier sehen. Geplant war gegen Mittag im Ristorante http://www.divinporcello.it/de/ einzutreffen. Da wollte ich, angeregt durch das Video von Stefano, schon längst mal hin. Doch es war Montag - und leider Ruhetag. Kein Problem für Gerhard, dessen Gedanken waren ohnehin schon auf Seeblick fokussiert und so fuhren wir weiter... 

Die Tage zuvor gab es schwere Überschwemmungen in Norditalien, doch zu unserer Ankunftszeit hatte sich die Lage glücklicherweise wieder etwas normalisiert. Wir kamen zur Mittagszeit in Verbania an, liessen uns eine Pizza in einem der wenigen geöffneten Ristoranti schmecken und planten Richtung Locarno weiterzufahren. Dies erzählten wir auch glücklicherweise der padrona, die uns darüber informierte, dass wegen eines Erdrutsches die Strecke Cannero - Brissago gesperrt sei. So fuhren wir wieder zurück nach Intra und nahmen die Fähre nach Laveno



hier ein Blick vom Fähranleger zurück auf Intra



Kurz vor Luino mussten wir nochmals eine Umfahrung nehmen, denn auch dort gab es Erdrutsche. Irgendwann kamen wir dann endlich an - um festzustellen, dass wir die Haustürschlüssel vergessen hatten. Doch dank Eleonora und Morena war das dann auch kein Problem - mille grazie!

Am nächsten Tag machten wir einen kleinen Ausflug nach Intragna, hier Blick von der Brücke auf die smaragdfarbene Melazza









und liessen uns dann in der Osteria Centrale in Losone köstlich verwöhnen:









Cannelloni aus Farina Bona Mehl, mit Kürbis und Ricotta gefüllt, auf Stockfischpüree


halt das, was Gerhard immer meistens isst....



Tagliata vom Rinderfilet mit einer Knoblauchsauce, cremigen Karden und einem Süsskartoffel-Flan



Escabece vom Zander in Valle Maggia-Brot-Kruste, mit Karden, Artischocken, Karotten und Kartoffeln


und zum Abschluss Traubensorbet mit Grappa.

Ein wundervoller Ausklang für unsere Genussreise!

Montag, 27. Oktober 2014

Lago-Faszination - Arrivederci e a presto



Mit diesem Traumblick verabschiede ich mich mal wieder - bis bald!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Mein Lieblingsplatz an der Sonne: Seven Easy, Ascona

Ristorante Seven Easy, Piazza von Ascona
Tel. 091 780 77 71, täglich von 9 - 24 Uhr geöffnet,
Betriebsferien: 10. bis 20. November 2014

Eine gefühlte Ewigkeit waren wir schon nicht mehr im Seven Easy. Dabei war das immer mein Lieblingsplatz an der Tessiner Sonne. Heute sind Gerhard und ich durch Ascona gebummelt, waren im Seven Easy einen Kaffee trinken,



blinzelten in die Sonne, schauten auf den Lago und fühlten uns einfach wohl.

Dann sind wir weiter die Piazza entlang spaziert, die Via Borgo hoch, weiter durch die schönen Gassen, schauten an den ausgehängten Speisekarten der Restaurants und überlegten, wo wir essen gehen wollten. Irgendwie hat uns nichts so richtig angesprochen und wir beschlossen, wieder zurück zum Auto zu gehen und nach Hause zu fahren. Auf dem Rückweg kamen wir wieder am Seven Easy vorbei, da war doch tatsächlich noch ein Platz für zwei an der Sonne frei - der war für uns ;-)

Die Karte wechselt in schöner Regelmässigkeit, doch glücklicherweise bleiben ein paar Klassiker, wie z.B. das Vitello Tonnato auf ganz besondere Art interpretiert - Gerhard liebt es:



Ich wähle Insalata Auttunale - herbstliche Blattsalate, glasierte Maroni, süsssaure Kürbiswürfel und gegrillte Pilze



anschliessend für Gerhard Ravioli alla Carboneasy, offene Kalbfleischravioli, Rauchspeckfond, Sauerrahm, geschmorte Zwiebeln



und für mich das, was ich meistens hier esse: Pizzaaaa



diesmal Pizza Sapori di Mare, köstliche, wunderbar würzige Meeresfrüchte - diverse Muscheln, Pulpo, Garnelen und eine Langoustine.

Für den Signore gibt es dann noch ein Schokoladeneis, das ihn begeisterte. Er konnte sich nicht entscheiden, ob GSS 8,5 oder 9 auf seiner ganz persönlichen Schokoladeneis-Skala = GSS (klick hier, da ist die Geschichte mit der GSS erklärt),  und.... ass es auf, bevor ich die Kamera zücken konnte.