Osteria da Giacinto, Via ai Grotti 8, 6707 Iragna (Riviera), Tel. 091 862 29 56
ganzjährig geöffnet, 7 Tage die Woche, montags und dienstags allerdings nur mittags
Bei der Anreise ins Tessin kehren wir gerne in dieser nicht weit von der Gotthard-Autobahn entfernt gelegenen Osteria ein - sommers wie winters. Es sind gerade mal zwei Minuten Fahrzeit ab der Autobahnausfahrt Biasca.
Mittlerweile kennt man uns dort schon und wir werden freundlich von der Chefin hinter dem Tresen und auch von Maurizio, dem aufmerksamen Kellner begrüsst.
Als Vorspeise teilen uns der Signore und ich eine Insalata Mimosa
sowie einen Teller mit regionalem Schinken und hausgemachter Kalbsleber-Mousse
Auf der Karte entdecken wir heute doch tatsächlich ein Cordon Bleu, ganz klar, dass wir das bestellen. Es ist perfekt gebraten, schön dünn und enthält die genau richtige Menge an Käse. Dazu feine Gemüse: Karotten, Blattspinat und Fenchel und wahlweise Pommes Frites oder Rosmarin-Kartoffeln.
Als Dessert gönnt sich der Signore die ersten Erdbeeren aus Freilandanbau aus Italien, dazu eine hausgemachte Vanillecreme und Sahne.
Der Sassaia Bianco Ticino 2021 von Vinattieri war uns eine wunderbare Weinbegleitung und muss beim nächsten Mal unbedingt wieder bestellt werden.
Der in Zürich lebende Andy feiert heute mit seinem Blog "lieberlecker .... als gar nichts essen" 10-jährigen Blog-Geburtstag. Genau so lange bin ich seine treue Leserin und freue mich immer wieder über neue Beiträge.
Ich mag diese Vielfalt an mundwässernden Rezepten gemischt mit die Reiselust weckenden Berichten von schönen Restaurants und auf Reisen oder in Zürich besuchter Restaurants, ausserdem haben wir mindestens zwei Gemeinsamkeiten: wir liebe beide das Tessin und haben ein Faible für gute Weine... kurz und gut: ich bin ein Fan!
Er hatte die Idee, 10 seiner Lieblingsblog zu bitten, anlässlich seines Blog-Geburtstages jeweils ein Rezept aus seinem Blog auszusuchen und es nachzukochen.
Um so mehr fühlte ich mich geschmeichelt, als er mich fragte, ob ich Lust hätte, an diesem kleinen, aber feinen Blog-Event teilzunehmen.
Ich habe mich bemüht, das Gericht auch so ähnlich wie Andy es bei seinem Ursprungs-Rezept getan hat, anzurichten. Ansonsten habe ich mich überwiegend an seine Angaben gehalten.
Doch nun geht es endlich los:
ich nehme (für 4 Personen):
800 gr Kalbsbäckchen
etwas Mehl
Salz, Pfeffer
Olivenöl und Butter
50 gr Karottenwürfel
50 gr Selleriewürfel
50 gr Schalottenwürfel
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
5 dl Rotwein, in diesem Fall war es Tessiner Merlot Rosso
3 dl Kalbsfond
2 Lorbeerblätter
ein paar Zweige Thymian
Zubereitung:
1. Die Kalbsbäckchen salzen, pfeffern und leicht mit Mehl bestreuen, in etwas Olivenöl/Butter anbraten und dann aus der Pfanne nehmen 2. Die Gemüsewürfel mit ein paar Zweigen Thymian in der gleichen Pfanne (Schmortopf) anziehen lassen (ca. 5 Minuten), dann das Tomatenmark beigeben und mitrösten. Wenn leckere Düfte aufzusteigen beginnen, Thymian und Lorbeer entfernen und mit etwas Rotwein ablöschen 3. Den Kalbsfond und den restlichen Rotwein dazugeben, kurz aufkochen und die Backen wieder beigeben 4. Im auf 140° C heissen Ofen etwa 2 Stunden schmoren lassen (Kalbsbacken brauchen deutlich weniger lang wie Rinderbacken). Die Fleischstücke während dieser Zeit 2-3 mal wenden, bei Bedarf etwas heisses Wasser oder Fond nachgiessen. Das Fleisch sollte zu mind. 2/3 bedeckt sein 5. Die Backen herausnehmen und warmstellen, die Sauce durch ein Sieb giessen, auf die Hälfte einkochen und bei Bedarf salzen und pfeffern. Sollte die Sauce nicht dickflüssig genug sein, kann man sie mit ein wenig Maizena zu perfekten Konsistenz bringen. Ganz zum Schluss ein kaltes Stück Butter unterrühren, das gibt der Sauce einen schönen Glanz.
Dazu Kartoffel-Sellerie-Püree (1/3 Sellerie, 2/3 Kartoffeln, Sahne, Butter, Salz, Pfeffer)
und Karotten, die in etwas Kalbsfond und Butter mit Salz schön bissfest gebraten werden, bis der Fond eindickt und die Karotten schön glänzend umschliesst.
Schaut doch auch mal bei meinen Mit-Gratulanten vorbei:
Das Grotto Ticinese liegt nördlich von Lugano im Bezirk Vezia unweit von Origlio und ist über die alte Passstrasse über den Monte Ceneri vom Gambarogno aus leicht und schnell erreichbar. Es hat eine sehr lange Grotto-Tradition und befindet sich in Familienbesitz.
Im Winter sitzt es sich sehr gemütlich in dem Saal vor dem Kamin, in dem auch die Grilladen zubereitet werden:
Doch bevor es ans Fleisch geht, muss noch das Antipasto ausgesucht werden...
An der Wand mir genau gegenüber hängt die Tafel mit den aktuellen Empfehlungen:
Carciofi - Artischocken... schon wieder eine grosse Verführung, doch ich hatte ja schon vorgestern einen Artischocken-Tag, obwohl ich sie eigentlich täglich essen könnte und gesund sind sie auch... und Pizzoccheri sind sicherlich in Sahnesauce und mir zu mächtig, weil ich noch ein Hauptgericht möchte..... aber der Signore frägt, ob wir uns einen Teller mit den Tessiner Wurstwaren teilen wollen, der ist hier besonders gut und in bester Qualität. Gut, das machen wir!
dazu wunderbares knuspriges Brot und Cornichons und Boretanne Zwiebeln - eine gute Wahl.
Danach können wir von unserem Tisch aus dem 'Grillmeister' zuschauen, wie er unsere Fleischstücke zubereitet, für Gerhard Rinderfilet, für mich Rib-eye mit Kartoffelhälften, mit Rosmarin bestreut und ebenfalls auf dem Grill zubereitet, dazu Tagesgemüse. Unsere Fleischstücke waren perfekt im gewünschten Garzustand (al sangue - blutig), wobei mein Rib Eye extrem faserig war und mich nicht ganz glücklich gemacht hat. Doch Ambiente, Beilagen und unser perfekter lockerer Signore im Service wogen alles wieder auf.
Gerhard gönnt sich dann noch - wie könnte es anders sein - ein Sorbet, diesmal, denn etwas Abwechslung muss auch mal sein, ein Himbeersorbet mit Kirschschnaps begossen.
Ein schönes Erlebnis, ich muss da jetzt öfter wieder hin und freue mich schon auf die Zeit, wenn wir wieder hier im schönen Garten sitzen können.
Antico Ristorante Borromeo, Via Collegio 16, 6612 Ascona
Tel. 091 791 92 81
mittags und abends geöffnet, Ruhetage Montag und Dienstag
Schon seit vielen Jahren gehen wir immer wieder gerne in dieses in der Nähe des Collegio Papio gelegene Restaurant am Rande des alten Dorfkerns von Ascona. Im Winter sitzen wir gerne am Kamin und im Sommer im malerischen Garten.
Die beiden Brüder Bruno und Isolino sind von einer umwerfend herzlichen Gastfreundschaft und wir fühlen uns, egal zu welcher Jahreszeit, hier immer sehr wohl.
Jetzt ist noch Saison für Feldsalat, daher essen wir hier häufig Insalata di Formentino Mimosa - Nüsslisalat mit Ei, Speck und Croûtons:
Freitags gibt es hier meistens Fritto Misto, das im Borromeo besonders gut schmeckt - so wie es sein soll: der Fisch aus dem Lago, innen noch schön saftig, aussen knusprig, mit einer selbstgemachten Remoulade, Kartoffeln und Ratatouile oder Tagesgemüse.
Für den Signore gibt es noch zum Abschluss sein geliebtes Traubensorbet aus Americana Trauben mit Grappa begossen.
Mille grazie Bruno e Isolino, wir kommen gerne wieder!
Osteria Grotto La Taverna, San Nazzaro, Via Taverna 35
Tel. 091 780 00 12
Ruhetag: Mittwoch, ansonsten täglich mittags und abends geöffnet
Ferien vom 28. Februar bis 6. März 20222
Nein, diese Osteria hat nichts mit einer Taverne zu tun, der Name stammt von der Via Taverna, in der diese gastliche Osteria liegt.
Bei unserer Anreise ins Tessin beraten wir immer - spätestens wenn wir im Gotthard-Tunnel sind - wohin wir bei Ankunft essen gehen werden und meistens führt uns der Weg in diese kleine Osteria zu Mila und Sla, sie im Service, er in der Küche. Das ist wie nach Hause kommen!
Mila ist von einer umwerfenden Herzlichkeit und schon alleine dafür lohnt es sich, hier am Gambarogno einzukehren.
Ich bin eine riiiesen Fan von Artischocken und die haben gerade Saison im Tessin und ich komme bei Sla's Karte voll auf meine Kosten, als Vorspeise für mich daher:
Artischockensalat mit Parmesanspänen
und weiter geht es mit meinem selbst zusammengestellten Artischocken-Menu:
Tagliatelle mit Gamberoni und Artischocken
beide Gänge waren absolut köstlich und haben mich als Artischocken-Fan sehr zufrieden gestellt.
Gerhard sucht sich eine traditionelle Tessiner Vorspeise aus:
Piatto Ticinese - Tessiner Teller mit den typischen Tessiner Wurstwaren und Alpkäse
Dann geht es weiter für ihn mit der Tessiner Tradition:
Kalbsschnitzelchen in Steinpilzsahnecreme, Röstkartoffeln mit Rosmarin und Gemüse
Danach gab es für ihn noch ein super cremiges Traubensorbet mit Grappa.
Ein wunderbar passender Weinbegleiter war uns der Ottavo 2019, ein reinsortiger weisser Merlot der Cantina il Cavaliere.
Ich muss das immer und immer wieder schreiben: Mila und Sla - wir kommen immer und immer wieder gerne zu euch! Danke für eure Gastfreundschaft!
Bei unserem Biobauern in der Magadino-Ebene Linea Bio Verde (klick hier) haben wir frische Artischocken entdeckt, die aus Italien kommen. 4 schöne Exemplare landeten im Einkaufskorb. Mir war sofort klar, dass ich sie mit Pasta in einer cremigen Sauce zubereiten wollte. Und dazu soll es Parmesanspäne geben, gönnt euch dazu den besten Parmesan, den ihr auftreiben könnt, für mich ist das eindeutig der Parmiggiano della vacche Rosse.
Artischocken zu schälen ist ein bisschen Arbeit, aber wenn man es ein paar mal gemacht hat, geht es ganz leicht, besonders nach dieser Anleitung
ich nehme (für 2 Personen):
4 Artischocken
1 Zitrone, ausgepresst und die Schale abgerieben
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Pasta (Sorte und Menge ja nach Laune), wir nehmen immer pro Person 90 g,
3 EL fein geriebener Parmesan
+ zusätzlich fein gehobelter Parmesan
ca. 2 EL frisch gehackte glatte Petersilie
wer mag nimmt noch etwas getrocknete Chili zum Nachschärfen
und los gehts:
Die Artischocken nach der oben gezeigten Anleitung vorbereiten und je nach Grösse vierteln oder achteln. Die Hälfte des Zitronensafts in kaltes Wasser geben und darin die Artischockenstücke aufbewahren, bis alle anderen Zutaten vorbereitet sind.
Parmesan teilweise reiben, teilweise hobeln, Petersilie fein hacken.
Die Artischocken im Olivenöl anbraten - sie sollen noch einen leichten Biss haben - salzen, pfeffern.
Die Nudeln ebenfalls bissfest kochen, abgiessen und dabei 1/2 Tasse vom Kochwasser aufbewahren. Dieses wieder zurück in den Nudelkochtopf geben, die gekochten Nudeln und die gebratenen Artischocken hinzu, etwas Zitronensaft und etwas abgeriebene Zitronenschale, Petersilie und den geriebenen Parmesan ebenfalls in den Kochtopf geben und gründlich vermengen, dabei wird die Sauce leicht cremig. Evtl. noch etwas salzen und pfeffern.
Auf vorgewärmten Tellern anrichten. Wer mag, gibt noch etwas getrocknete Chili darüber. Und natürlich die Parmesanspäne!
Am Morgen ist es bei uns am Gambarogno ziemlich neblig. Wir beschliessen uns auf die Suche nach der für heute angekündigten Sonne in Ascona zu machen und werden auch fündig.
Wir bummeln ein wenig durch die Gassen und anschliessend die Piazza entlang, wo sich ein Ristorante an das andere reiht. Doch unser Ziel ist klar: Wir wollen ins Nostrana zum Pizzaessen.
Es gibt eine umfangreiche Hauptkarte mit diversen Pizzaempfehlungen, allerdings auch eine saisonale Karte, von der sich der Signore nun doch verführen lässt, als er Egli Filets, in Butter und Salbei gebraten, entdeckt.
Doch ich bleibe bei Pizza, darauf hatte ich schon lange mal wieder Lust und hier im Nostrana ist sie besonders gut:
Pizza Parmigiana mit gebratenen Auberginen, geriebenem Grana Padano und Parmesanspänen, die durch die verwendeten Tomatensorte Piennolo, die am Hang des Vesuvs angebaut werden, einen unnachahmlichen intensiven Tomatengeschmack erhält.
Zum Abschluss gönnt sich der Signore noch ein Traubensorbet mit Grappa
L'Osteria in Ca' de Betty e Lüis, Nucleo Breno 88, 6937 Alto Malcantone
Tel. 091 600 34 00
geöffnet: Donnerstag bis Montag, mittags und abends
Heute haben wir uns aufgemacht in diese kleine Osteria, die im Alto-Malcantone auf ca. 800 Metern Höhe liegt. Breno ist vom Lago Maggiore leicht und gut erreichbar über die alte Kantonsstrasse Richtung Lugano. Kurz vor Lugano geht es dann ab (zunächst Richtung Flughafen) Richtung Gravesane und Arosio und dann weiter nach Breno. Wir kommen bei schönem sonnigen Wetter am Dorfplatz an und beschliessen, den Aperitivo draussen einzunehmen.
Beim Betreten der Osteria werden wir von der aktuellen Pächterin Mary Zanfardin mit ihrer Freundlichkeit und einem umwerfenden Lächeln begrüsst und an unseren vorab reservierten Tisch geführt. Der Blick fällt sofort auf die offene Küche, in der bereits eifrig gewerkelt wird und eine grosse Schiefertafel, auf der die aktuellen Tagesempfehlungen stehen.
Wir wählen als Vorspeise einen Salat bzw. für mich eine kleine Portion Strudel di Verdure con Fonduta di Formaggio aus
Anschliessend gibt es für den Signore Brasato - geschmorten Rindsbraten mit hausgemachten Tagliatelle.
Für mich gibt es das Hirsch-Entrecôte mit hausgemachten, knusprig gebratenen Spaetzli und Gemüse
Die Spaetzli haben dem Signore sooo gut geschmeckt, dass ich sie grosszügig zum Tausch gegen die Tagliatelle anbot.
Die Mengen waren so reichlich bemessen, dass wir anschliessend nur noch einen Espresso nahmen und beschlossen, dass wir da bald wieder hin müssen.
Liebe Mary, danke für Ihre Fröhlichkeit und Gastfreundschaft, wir kommen gerne wieder.
Ristorante da Enzo, Via ai Grotti, Ponte Brolla, geschlossen: Mittwoch und Donnerstagmittag, Tel. 091 796 14 75
bis Ende Dezember 2021 geöffnet, dann Winterpause bis voraussichtlich Anfang März 2022
Bei schönstem warmem Herbstwetter waren wir im September mal wieder im lauschigen Garten des Ristorante da Enzo zu Gast. Schaut euch die Homepage mal an (dem Link oben in der Überschrift folgen), der Garten ist zauberhaft oder am besten gleich mal dort einen Tisch reservieren. Habt ihr dann auch noch solch schönes Gartenwetter, ist euer Glück perfekt.
Wenn ich mich einmal in einem meiner Lieblings-Restaurants in ein Gericht verliebt habe, dann bestelle ich das auch immer und immer wieder - selbstverständlich erst, nachdem ich die Speisekarte ausgiebig studiert habe. Im Ristorante da Enzo bestelle ich häufig die köstlichen Hummer-Spaghetti, doch diesmal liess ich mich durch das vegetarische Menu verführen (passiert mir sonst selten...😏)
Ristorante Missultin Slow Lake Cuisine, Via Cantonal 68, 6574 Vira Gambarogno
Tel. 091 683 68 05
Schon bei unserem ersten Besuch in diesem Ristorante waren wir derart begeistert, dass wir beschlossen, recht bald wieder zu kommen. Was der Restaurantname "Missultin" bedeutet, könnt ihr in meinem ersten Post über das Restaurant nachlesen (klick hier!).
Wie beim letzten Mal war es noch warm genug, um draussen im Garten unter dem schönen Bogengang zu sitzen.
Christina, die freundliche Dame im Service, und gleichzeitig auch für die Weinkarte verantwortlich, begrüsste uns bereits wie alte Bekannte.
Hausgebackenes Brot und Grissini wurden mit geschlagener Salzbutter an den Tisch gebracht, dazu eine Flasche vom Roero Arneis 2020 von Gabriele Scaglione.
Als erster Gang Maltagliati mit Wildschwein-Ragout, Waldduft für den Signore
Für mich startet es mit Linguine vom Biohof "Petrilli", Hummerwürfel, Knoblauch, Olivenöl, Chili-Pfeffer, fermentierte Zitrone
Eine wunderbare Entdeckung - eine wunderbare Neueröffnung!
Vor 3 Wochen hat in den Räumen des früheren Ristorante Rodolfo in Vira der Chef Alessandro Fumagalli das Ristorante Missultin eröffnet. Er stammt vom Comer See und der Name des Restaurants - Missultin - ist eine Erinnerung an seine Heimat. Es handelt sich dabei im Dialekt um eine Heringsart, die getrocknet und somit haltbar gemacht wird und am Comer See hergestellt wird bzw. wurde.
Es ist schönes Wetter, wir sitzen draussen unter den Arkaden und sind ganz gespannt auf das, was da an Köstlichkeiten aus der Küche auf uns zukommt.
Das Brot und die Grissini sind - wie es dem Stil des Hauses entspricht - natürlich selbstgebacken.
Als Vorspeise gibt es für den Signore Cappellaci, gefüllt mit Pfifferlingen, Tessiner Käse auf einer Creme von roten Zwiebeln serviert
und für mich Octopus auf Tomatentatar mit Zucchini-Salat
Es geht weiter für den Signore mit Glacierte Kalbslende mit seinem Bries, Kartoffelschaum und Sauce aus geröstetem Mais
und für mich Neuinterpretation eines katalanischen Hummers
Zum Abschluss gönnen wir uns jeder noch eine der köstlichen hausgemachten Eissorten, für Gerhard Schokoladensorbet und für mich Bergamotte-Sorbet
Christina, unsere freundliche und kompetente Fachfrau im Service empfahl uns auf unseren besonderen Wunsch einen Weisswein aus dem Tessin, der uns ausgezeichnet dazu geschmeckt hat: La Dama Bianca aus Stabio
Wir sind begeistert über diesen neuen Wohlfühlort am Gambarogno. Und.... ihr könnt euch denken, was jetzt kommt: