Dienstag, 26. Oktober 2010

Tessiner Küche: Brasato al Merlot

Brasato al Merlot

Dies ist eines der Gerichte, die man in den Tessiner Grotti auf fast allen Speisekarten findet - in mehr oder weniger unterschiedlicher Qualität. Gerhard liebt Brasato und bestellt es sich sehr häufig. Sehr gut schmeckt es ihm h i e r (klick) oder auch h i e r.

Wir haben zu Hause einen Nachkoch-Versuch gestartet, der uns sehr gut gelungen ist. Dabei haben wir einen Tipp von Sandra aus dem Grotto Al Bosco in Avegno ausprobiert, die den Braten über Nacht in Merlot einlegt.

Zutaten:

1 kg Rinderbraten
Salz, Pfeffer, Olivenöl
1 Esslöffel Tomatenmark
2 Esslöffel Butter
evtl. 1 - 2 Esslöffel Mehl

für die Marinade:
1 - 2 Flaschen Merlot (oder ein anderer kräftiger Rotwein)
1 Zwiebel
1/4 Sellerieknolle
2 Möhren
1 Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
5 Zweige Thymian
2 Salbeiblätter
4 Lorbeerblätter
2 Nelken

Zubereitung:

Für die Marinade das Gemüse schälen und klein würfeln, die Kräuter ein wenig zerzupfen. Das ungesalzene Fleisch in eine nicht allzu große Schüssel geben, alle Zutaten für die Marinade darüber geben und mit dem Rotwein übergiessen. Das Fleisch sollte komplett bedeckt sein - wir haben dazu auch noch schweren Herzens die zweite Flasche Merlot öffnen müssen. Dann über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen, schön trocken tupfen und kräftig salzen und pfeffern. In Olivenöl von allen Seiten anbraten, dann das abgetropfte Gemüse (Achtung, die Flüssigkeit auffangen, die wird noch benötigt!) dazu geben, ebenso 1 EL Tomatenmark und schön anrösten. Immer wieder mit ein bisschen mit der Merlot-Marinade ablöschen, dann den Rest der Marinade angiessen (bei uns war das Fleisch bis zur Hälfte bedeckt) und dann für ca. 2 Stunden in den 160 Grad heissen Backofen. Sobald das Fleisch schön weich geschmort ist herausnehmen und warm stellen. Das Gemüse abtropfen lassen, dabei die Kräuter, Lorbeerblätter und Nelken herausfischen, den Saucenfond auffangen. Das Gemüse mit dem Zauberstab pürieren und anschliessend nochmals durch ein Sieb passieren und zu dem Saucenfond zurück gießen. Salzen, pfeffern und 2 EL eisskalte Butterstückchen einrühren. Nun müsste die Sauce bereits eine schöne Bindung haben, falls nicht ausreichend mit 1 - 2 EL Mehl, die mit dem Saucenfond angerührt wurden, binden und nochmals kräftig aufkochen lassen. Das Fleisch in schön dünne Scheiben schneiden und wieder in die Sauce geben. Im Tessin wird Brasato al Merlot üblicherweise mit Polenta serviert. Wir sind keine Polentafans und haben Tagliatelle dazu gegessen.





Samstag, 23. Oktober 2010

Tessiner Küche: Pesce in Carpione

Pesce in Carpione

Zutaten:

ca. 400 g Fischfilets (im Tessin meistens Felchen), ich hatte etwas grössere Zanderfilets in Stücke geschnitten
etwas Mehl
Olivenöl
1 Zwiebel
2 Möhren
1 Stange Lauch
2 Stücke Staudensellerie
2 Knoblauchzehen
frische Kräuter, wie z.B. 5 Petersilienstengel, 1 Zweig Rosmarin, ca. 5 Zweige Thymian, 4 Lorbeerblätter
200 ml Rotweinessig
200 ml weisser Merlot (es darf auch ein anderer trockener Weisswein sein)
ca. 100 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Fischfilets falls notwendig, sorgfältig entgräten, dann kräftig salzen und peffern und in Mehl wenden. Überschüssiges Mehl abklopfen und gleich in gut heissem Olivenöl von beiden seiten knusprig anbraten und dann auf Küchenpapier geben, um das überschüssige Fett aufzunehmen. Das Öl aus der Pfanne giessen und durch 2 EL frisches Olivenöl ersetzen. Zerkleinertes Gemüse darin anbraten, den Knoblauch erst am Schluss, damit er keine Farbe annimmt. Ca. 10 min al dente garen. Nochmals schön kräftig salzen und pfeffern und mit dem Rotweinessig, dem Weisswein und der Gemüsebrühe ablöschen. Die zerkleinerten Kräuter hacken bzw. zupfen und dazu geben, ein paar für die Dekoration aufheben. Diese Gemüse-Marinade etwas abkühlen lassen. Den Fisch in eine Servierform geben und mit der lauwarmen Marinade übergiessen, so dass die Fische knapp bedeckt sind. Ca. 1 Tag durchziehen lassen. (Die Tessiner behaupten, dass der Fisch mindestens 3 Tage marinieren müsse und sich mindestens 2 Wochen aufbewahren lasse - darauf möchte ich es nicht ankommen lassen, mir hat er nach einem Tag wunderbar geschmeckt.)

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Tessiner Spezialitäten: Cicitt - die Ziegenwurst


Die Cicitt ist eine Tessiner Spezialität, die es nur von Oktober bis November (evtl. Dezember) gibt; sie wird nur noch von einigen wenigen Metzgern im Valle Maggia und Verzasca hergestellt. Die Ziegen, die den Sommer über auf der Alp weiden, kommen im September zurück in die Täler. Traditionell werden für die Cicitt-Produktion nur ältere Tiere, die nicht mehr im nächsten Jahr für die Milchproduktion geeignet sind, verwendet. Man nimmt an, dass der Name cicitt von "cit" kommt, was im Tessiner-Dialekt "Fett" bedeutet. Und fett ist diese Wurst, und wie! Dies merkt man vor allem dann, wenn sie, wie es ganz stilecht sein sollte, auf offenem Feuer gebraten werden. Dann tropft das Fett zischend in die Glut und Flammen steigen auf. Genau dies wollte ich allerdings vermeiden und habe für meine erste Versuchsportion-Cicitt dieses kleine Stück langsam in einer beschichteten Pfanne gebraten.
Von Slow Food wurde sie in die Liste der föderungs- und erhaltenswürdigen Lebensmittel aufgenommen und wird als Tessiner Rarität gehandelt.

Ich habe meine Cicitt bei der Macelleria Efra in Gordola gekauft. Diese Metzgerei wird ebenfalls von Slow Food Ticino empfohlen, zwar nicht speziell für Cicitt, sondern allgemein für Fleisch- und Wurstwaren. Sie war fein würzig, tolle Aromen, von der Konsistenz her dann doch leicht trocken, weil ich das Fett in der Pfanne ziemlich ausbraten liess. Ich werde sie sicherlich nochmal probieren, sollte ich sie in einem Grotto auf dem offenen Feuer gebraten angeboten bekommen.

Man nennt diese Wurst auch "Stinkewurst". Sie verströmt beim Braten schon einen sehr intensiven Geruch nach Ziege und daher hat es sicherlich seinen Grund, diese Wurst draußen auf dem offenen Feuer zuzubereiten. Doch unsere Dunstabzugshaube hat ihre Leistungsstärke unter Beweis gestellt - und Gerhard ertrug es mit Gelassenheit, zum Probieren liess er sich allerdings nicht überreden.

Dienstag, 19. Oktober 2010

(Kein-)Tessiner Brot mit Salame e Proscuito


Inspiriert von Robert von Lamiacucina gab es bei uns Tessiner Valle Maggia-Brot. Nein, nicht selbst gebackenes, aber doch in ausgezeichneter Qualität im Al Porto in Locarno gekauft.


Dazu gab es Salame e Proscuitto Nostrano,

die wir in der Marcelleria Efra in Gordola gekauft haben. Eine der besten Metzgereien im Tessin, dort gibt es feinsten Schinken, die Signor Ferrini im eigenen Keller reifen lässt, dazu Salame, Pancetta, Lardo, Carne Secca. Auch für Frischfleisch und/oder Würste ist dies eine der ersten Adressen hier. In der Saison, und die ist gerade jetzt von Oktober bis November gibt es die berühmte Cicitt (Ziegenbratwurst), von der später noch die Rede sein wird.

Nach solch köstlichen Wurstwaren durfte ein Stückchen Käse nicht fehlen (den gibt es ebenfalls bei Signor Ferrini)

Montag, 18. Oktober 2010

Grotto Al Bosco oder das beste Cordon Bleu aller Zeiten, Avegno, Valle Maggia

Grotto Al Bosco, Avegno, Valle Maggia
geschlossen Donnerstag und vom 28.10 bis 10.11. sowie von Januar bis Mitte März
Gerhard erklärt die "Wildwochen" für beendet und von "überkandidelter Küche" hat er jetzt auch genug, er will mal wieder etwas Bodenständiges essen - der Weg führt uns ins Valle Maggia ins Grotto al Bosco, klick hier und HIER und nochmal HIER

doch vorher waren wir noch schnell Valle Maggia Pfeffer einkaufen

Ein Peffer, der nicht mitgegart bzw. gebraten wird, sondern als abschliessende Würze erst zum Schluss zu dem jeweiligen Gericht gegeben wird. Wir mögen ihn auch sehr gerne zu Käse oder Salame e Proscuitto, und absolut genial schmeckt er in einem Chutney, zum Beispiel in einem Feigenchutney oder über frisch gegrillten Thunfisch, oder,.. oder....

Doch dann ins Al Bosco, da hat Sandra für uns heute Cordon Bleu zubereitet, das gibt es hier nur auf Vorbestellung. Davor ein Nüsslisalat mit Ei, ein kleiner, denn das Cordon Bleu ist... aber man schaue selbst:

riiiesig.

Neinnein, nicht dieser Teller ist so klein, das Cordon Bleu ist so groß! Allerfeinstes, hauchdünnes Kalbsschnitzel, knusprig gebraten, mit Butternüdeli (die waren auf Gerhards Teller) und für mich noch einen Teller mit Tomatensalat. Wann immer wir dies bestellen, ist uns bewusst, dass wir es nicht schaffen, dieses Teil ganz aufzuessen... Sandra weiss dies auch und jedesmal beim Nachhausegehen bekommen wir von ihr ein Päckchen in die Hand gedrückt mit unseren Resten... Kaltes Cordon Bleu in dünne Scheiben geschnitten, auf Butterbrot mit Senf bestrichen... hmmmmm köstlich.

Nachtrag Mai 2015: Mittlerweile hat ein Besitzerwechsel statt gefunden - ich werde berichten

Sonntag, 17. Oktober 2010

zum Zweiten: Ristorante Marina im Hotel Eden Roc Marina, Ascona

Ristorante Marina im Hotel Eden Roc Marina, Ascona (zum Zweiten)

Und weil es gestern so schön war und weil mich doch sooo vieles auf der Speisekarte interessiert hat, haben wir gleich für den nächsten Tag wieder reserviert. Wieder so ein schöner Platz an der Sonne bitte. Die Bedienung im Marina ist sehr nett, sehr bemüht, doch JEDER Wunsch des Gastes kann leider auch dort nicht erfüllt werden.
Heute sah unser sonniger Platz so aus:
Es giesst in Strömen.... Ich stelle fest, dass das Marina auch bei Regen schön ist ;-)
Wir sitzen hinter unserer Glasscheibe und schauen nach draußen auf den Lago, der heute sehr stürmisch ist. Drinnen ist es gemütlich und ich vertiefe mich wieder in die interessante Speisekarte. Eine Variation von Bruschette hat mich gestern schon neugierig gemacht: von oben nach unten: Frischkäse mit Rote Beete, Tapenade aus schwarzen Oliven mit getrockneten Tomaten, Tomaten mit Oregano:

und danach bestellte ich Vitello Tonnato Marina mit sanft gegartem, saftigem Kalbfleisch, gegrilltem Thunfisch, Thunfischsauce, Kapernäpfel und Anchovis, eine sehr schöne Variation für das Vitello, das muss ich mir merken, wenn ich es mal wieder zubereite.
Gerhard hat ja "Wildwoche" und wählt Hirschkotelettes mit sautierten Rosenkohlblättern und Nüssen, Scheiben von gebratenem Semmelknödel gefüllt mit Sellerie-Trüffelcreme
Wie wir jetzt an diesen beiden aufeinanderfolgenden Tagen feststellen konnten, ist dies ein wunderschöner Platz wenn die Sonne scheint, doch genauso wohl fühlt man sich auch bei Regen, schön abgeschirmt durch die große Glasfront mit Blick auf den Lago.
Ach ja, als Wein probierte ich den Sauvignon von Delea, der ebenfalls glasweise ausgeschenkt wird und mir sehr gut geschmeckt hat.

Samstag, 16. Oktober 2010

Ristorante Marina im Hotel Eden Roc Marina, Ascona

Ristorante Marina im Hotel Eden Roc Marina, Ascona

Im Frühjahr wurde das Eden Roc Marina eröffnet, das direkt an den bestehenden Eden Roc Komplex anschliesst. Bei traumhaft schönem Wetter haben wir gestern Mittag dort auf der Terrasse gegessen.

Obwohl wir nicht reserviert hatten, wurde uns ein schöner Tisch angeboten und bei einem Glas Prosecco vertieften wir uns in die interessante Speisekarte, durch die ich mich von oben rechts nach unten links durchessen könnte.  Es beginnt mit Vitello Tonnato Marina mit gegrilltem Thunfisch, Rindscarpaccio mit Salat aus Datteltomaten oder Kürbiscremesuppe, dann werden diverse Salate angeboten.Schön ist es auch, dass die meisten Gerichte auf der Karte als große oder kleine Portion zu haben sind. Ich entschied mich für eine kleine Insalata Cesar classico und danach für Spaghetti Frutti di Mare.

Sowohl Spaghetti, Penne als auchFusilli sind hausgemacht und werden täglich frisch aus Tessiner Biomehl hergestellt, dazu kann man sich seine eigene Lieblings-Pasta-Sauce bestellen, wahlweise Tomatensauce mit Basilikum, Aglio, olio & peperoncino, Basilikum-Pesto, Carbonara oder Frutti di Mare. Ansonsten werden vom Grill Mistkratzerli, Rindsfilet oder Ribeye mit BBQ-Saucen, Gemüsen und Rosmarin-Kartoffeln angeboten. Ebenfalls vom Grill gibt es Wolfsbarsch, Zander oder Baby-Seeteufel mit Zitronenöl. Und wer das alles nicht mag, darf seine Auswahl auch aus einer ganzen Reihe von Panini oder kleineren Gerichten treffen.

Auch die Weinkarte hat mir sehr gut gefallen, es gibt viele Tessiner Gewächse und davon werden sogar mehrere glasweise angeboten. Wir hatten den Le Mimose von Matasci, ein schöner Weisswein aus Merlot, Chardonnay und Sauvignon Blanc, der perfekt zu unserem Essen harmonierte

Freitag, 15. Oktober 2010

Ristorante Roccobello, Gerra-Gambarogno

Ristorante Roccobello, Gerra-Gambarogno, Tel. 091 794 16 19
Betriebsferien bis 17. März 2011
Montags und Dienstags ganztägig und Mittwochs mittags geschlossen, in der Sommersaison ist Montags geöffnet.

Gestern Mittag gab's ja nur Salat, da hätte ich zwar abends keinen ganzen Ochsen, aber doch zumindest so ein ganzes leckeres Rosmarin-Güggeli verdrücken können - und das taten wir dann auch.
Das Roccobello liegt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft und gehört hier am Gambarogno zu unserer absoluten Lieblingsadresse. Auch für nicht am Gambarogno Ansässige lohnt der Weg. Dies ist neben dem Rodolfo in Vira (klick hier) eine Adresse, für die ich auch eine längere Anfahrt in Kauf nehme. Von einem unserer zahlreichen Besuche habe ich u.a. auch schon klick hier berichtet.

Beim Eintreten ist es immer wieder faszinierend zu sehen, wie das Ehepaar Rüegg in schöner Harmonie in der offenen Küche werkelt. Treffen dann  die Gäste ein, wechselt Signora Rüegg in den Service, wobei sie zwischendurch immer wieder ihrem Mann zur Hand geht.

Gestern gab es für mich eine leichte Kürbiscremesuppe mit Kürbiskernen, die mit ein paar Tropfen des selbst gemachten Chili-Öls abgeschmeckt war, was sehr gut passte. Gerhard hatte eine cremige Suppe aus weissem Merlot mit Croutons und anschliessend, weil im Tessin hier schon seit einiger Zeit die Wildsaison begonnen hat, gab es für ihn Cámos in Salmì - Gamsepfeffer
Hier im Roccobello wird der Gamspfeffer noch auf traditionelle Art zubereitet, d.h. die Sauce wird mit Blut abgebunden. Nein danke, lieber Gerhard, ich möchte das lieber nicht probieren.
Mein Mann ist begeistert, von der schön sämigen Sauce, wunderbar abgeschmeckt, schöne herbstliche Gemüse dazu und Spätzle, ein Wildgericht wie es sein soll.  Und ich war höchst zufrieden mit meinem Güggeli, knusprig, zart, wohlschmeckend ... und gar nicht blutig ;-)

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Dazio Grande, Rodi-Fiasso, Leventina

Dazio Grande, 6772 Rodi-Fiasso, Tel. 091 874 60 66
Montag und Dienstag geschlossen, in den Sommermonaten nur Montag, ansonsten Betriebsferien im Januar und Februar
http://www.daziogrande.ch/

Heute Morgen, als wir das Elsass durchquerten, war es noch leicht nebelig. Genauso sah es auch aus von Basel bis zum Gotthard, doch als wir den Tunnel verliessen, empfing uns, wie so oft, strahlender Sonnenschein, 18 Grad , wunderbar.

Die neueste Ausgabe des Urchuchi ist vor ein paar Tagen bei mir eingetroffen, darin habe ich das Dazio Grande entdeckt und gestern dort angerufen, um mich zu erkundigen, ob überhaupt geöffnet ist und ob wir auch nach 14 Uhr noch eine Kleinigkeit zu essen bekommen: Wir bekamen und wurden dazu äusserst freundlich empfangen und bewirtet.

Wir speisten in historischem Gemäuer, denn der Dazio Grande am oberen Eingang der Piottono-Schlucht war vom 16. bis Ende des 18. Jahrhunderts das Zollhaus der Urner und diente früher schon als Raststation. Heute kocht hier der sympathische Signor Campitiello. Da es mittlerweile schon halb drei war, wollten wir ihn nicht überfordern und entschieden uns für etwas Kaltes, Gerhard hatte hausgemachte Wurstwaren, drei verschiedene Sorten Alpkäse und marinierte Gemüse
und ich einen köstlichen Salat mit Radicchio, Äpfeln, Birnen, Trauben, Walnüssen und Alpkäse.

Wir werden sicherlich nochmals herkommen zu küchenüblichen Zeiten, denn wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.

Samstag, 2. Oktober 2010

Meine Ferienküche: Pollo dei Terreni alla Maggia

Hähnchen von Terreni alle Maggia mit Radicchio-Salat

Ich liebe es in Ascona bei Terreni alla Maggia einzukaufen. Da vor allem die ausgezeichneten kleinen Hähnchen oder Stubenküken und den berühmten Risotto-Reis.

Diesmal hatte ich eines dieser kleinen wunderbaren Hähnchen mitgenommen (na gut, so eine Flasche Il Castagnetto landet dann auch immer in meinem Einkaufskorb). Zuhause  habe ich die Keulen abgetrennt. Aus dem restlichen habe ich mit Wurzelgemüse, Lorbeerblatt, Nelken, Piment und Pfeffer einen Geflügelfond gekocht.

Die beiden kleinen Keulen wurden in etwas Olivenöl und frischem Thymian mariniert und kurz vor dem Grillen mit Fleur de Sel gewürzt. Ein paar Tröpfchen Zitronensaft kurz vor dem Servieren... und sonst nichts. Dazu gab's einen Salat aus Radicchio und gekochten Möhren, klingt nicht sehr aufregend und war auch eigentlich Resteverwertung - ich hatte im Kühlschrank noch diesen Salat und beim Coop gab's Bio-Möhren nur in der Tüte (so ein Unsinn). Davon habe ich dann 3 geschält und mit dem Fond in den Topf gegeben. Den Radicchio habe ich in Streifen geschnitten, mit einer Senf-Vinaigrette angemacht, die lauwarmen Möhren in Scheiben geschnitten und zusammen mit der Kresse unter den Salat gemischt. Ich war begeistert: das dezent Bittere des Salates mit der dezenten Süsse der Möhren, die durch das Mitkochen im Fond besonders schmackhaft waren... hmmmm,

Donnerstag, 30. September 2010

Meine Ferienküche: Mangold mit Chili und Knoblauch

Mangold mit Chili und Knoblauch:

Heute hatte ich Lust auf Spinat, den gab's leider nicht bei Salvan, dafür aber frischen Tessiner Mangold. Den habe ich so zubereitet:
Eine kleine Zwiebel in Spalten schneiden, in wenig Olivenöl andünsten. Dann drei Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden, ebenso eine Chili und zu den Zwiebeln geben. Sanft andünsten, nicht bräunen. Vom Mangold trenne ich grüne Blätter und Stiele, die Stiele werden in Streifen geschnitten und zu den Zwiebeln gegeben, evtl. etwas Merlot Bianco angießen. Sobald die Stiele glasig angedünstet sind, die in Streifen geschnittenen grünen Blätter zufügen und alles schön bissfest garen, salzen und pfeffern nicht vergessen. Eine ordentliche Menge an frisch gehobeltem Parmesan darüber.... hmmmm... schon alleine dieser Duft...

Übrigens habe ich diesen Knoblauch verwendet, den ich letzte Woche beim Einkaufen entdeckt habe:



Unter dem Presidio von Slow Food wächst dieser violette (nein, rosso ist der wirklich nicht) Knoblauch auf Sizilien in Nubia in der Nähe der Salinen von Trapani, wo auch das bekannte Meersalz herkommt. Dieser salzhaltige Boden soll die besondere Qualität des Knoblauchs hervorbringen. Man soll davon eine größere Menge zu sich nehmen können, ohne seine Umgebung durch besondere Gerüche zu belästigen. Ich habe drei Zehen zu mir genommen... Gerhard kommt erst morgen....

Mittwoch, 29. September 2010

Osteria Chiara, Locarno-Muralto

Osteria Chiara, Locarno-Muralto, Vicolo dei Chiara 1, Tel.Nr. 091 743 32 96

Nachtrag; Seit dem Sommer 2016 gibt es einen Besitzerwechsel - ich werde berichten, sobald wir mal wieder diese Osteria besucht haben


Ein Besuch hier war längst überfällig und gestern Mittag beschloss ich, einen Spontan-Besuch bei Marion und Luciano zu machen. Ich hatte Glück und auch ohne Reservierung fand sich für mich ein Plätzchen. Normalerweise sollte man hier unbedingt reservieren, vor allem abends.

Ich habe schon des öfteren über diese Osteria berichtet, klick hier und dann nochmal klick hier. Ich bin jedesmal wieder begeistert von dem freundlichen Empfang, der schönen Atmosphäre und natürlich auch von Marions Küche.

Auf der Homepage lässt sich jeweils das aktuelle Mittags- und Abend-Menu ersehen, schon alleine beim Lesen steigt die Vorfreude auf die kommenden Genüsse. Die Speisekarte ist angenehm klein gehalten, für mich ein Indiz dafür, dass alles frisch für den Gast zubereitet wird. Heute Mittag wurde als Tagesmenu angeboten: Tagliatelle Casarecce mit frischen Tomaten und Basilikum und ansschliessend Scalopine in weissem Merlot sautiert, mit grünen Bohnen und  Kartoffelwürfeln. Meistens esse ich hier als Vorspeise die köstliche Kräuter-Ricottamousse mit verschiedenen gegrillten Gemüse, doch heute liess ich mich verführen von einem kleinen Salat aus warmem Tintenfisch und Kartoffeln und anschliessend perfekt gegarten Filets vom Wolfsbarsch in einer köstlich cremigen Sauce mit Merlot Bianco - ich war begeistert. Leider fehlte mir heute der Chauffeur und ich konnte mich an der Weinkarte nur durch vorwärts- und rückwärts lesen begeistern. Doch ich komme wieder - mit Chauffeur!

Montag, 27. September 2010

Meine Ferienküche: Perlhuhnbrust mit Tessiner Kastanien, Bucatini, grünen Bohnen mit Speck

Perlhuhnbrust mit Tessiner Kastanien, Bucatini, grünen Bohnen mit Speck

Hier im Tessin hat die Kastaniensaison begonnen, überall gibt es Kastanienfeste und überall gibt es Produkte aus Kastanien zu kaufen. Beim wöchentlichen Einkauf haben wir frische Perlhuhnbrust entdeckt, das sollte unser Sonntags-Festmahl werden.

Die Kastanien werden kreuzweise eingeschnitten und dann ca. 15 - 20 min in kochendem Wasser gegart, dann kurz abschrecken und schälen. Die Perhuhnbrust salzen und pfeffern, in etwas Olivenöl-Butter-Mischung auf der Hautseite anbraten, danach im Backofen fertig garen. In der Zwischenzeit die Kastanien im Bratfett andünsten, ein Schlückchen Cognac dazu. Wir haben dazu grüne Bohnen mit Pancetta und Bucatini gegessen.

Sonntag, 26. September 2010

Heute Morgen im Tessin

Heute Morgen bietet sich uns ein wesentlich freundlicheres Bild:


Sonne pur, ein wolkenloser Himmel!

Samstag, 25. September 2010

Ristorante Hotel Tentazioni, Cavigliano, Centovalli

Ristorante Hotel Tentazioni, Via Cantonale, Cavigliano, Tel. 091 780 70 71
http://www.ristorante-tentazioni.ch/

Man fährt über Ponte Brolla ins Centovalli, durchquert Tegna und Verscio und erreicht Cavigliano. Dort zweigt die Straße ins Valle Onsernone ab und dort befindet sich das Ristorante Boutique-Hotel Tentazioni. Tentazioni heisst Verführung und das ist hier Verführung pur und beginnt schon beim Ambiente. Die Farbe lila in Kombination mit Grautönen ist allgegenwärtig. Ein sehr schönes Interieur aus edlen Materialien, stilvoll gedeckte Tische und äusserst bequeme Stühle - wir fühlen uns vom ersten Augenblick an wohl und lassen uns bei einem Glas Prosecco gerne durch die sehr interessante Speisekarte verführen.



Bereits der Auftakt mit einer kleinen Roulade vom Hirsch mit Kastanienpurree, serviert mit etwas Pflaumenstückchen mit ein paar Verveineblättchen begeistert uns.

Gerhard entscheidet sich für Consommé di Selvaggina servito con Cannelloni al Capriolo, eine Wild-Consommé serviert mit Reh-Cannelloni

und ich hatte Tentazioni di Pasta, tatsächlich Verführung pur: oben rechts ein Schokoladen-Raviolo mit etwas Gorgonzola gefüllt, dazu warme Birnenspalten, eine Waaahnsinns-Komposition, dann ein rotes Raviolo in Herzform mit einer sehr zitronig schmeckenden Füllung, ein Raviolo Tricolore und als Krönung eines aus Waldpilzen, das dann zusätzlich noch mit wunderbar kleinen Pilz-Ravioli arrangiert war, ein Augenschmaus, ein Gaumenschmaus... und ich verwackele vor lauter Begeisterung die Aufnahme... ich schütte Asche über mein Haupt und zeige die Aufnahme trotzdem, weil es gezeigt werden MUSS:

Aber ich muss da ja sowieso wieder hin und dann esse ich das wieder und dann mache ich auch ein schönes Foto.

Gerhard nimmt als Hauptgang eine zweite Vorspeise: Insalatina dell' Orto con Scaloppina di Vitello, ein Kräutersalat, der mit einem kleinen Kalbsschnitzel angerichtet ist. Die frischen Kräuter zieht er, wie uns der Küchenchef Matthias Althof erklärt, in seinem Kräutergarten direkt am Haus.

Ich wähle Filetto di Lucioperca del Lago Maggiore con Verdurine nel Cartoccio Croccanti, Zanderfilet aus dem Lagio Maggiore mit kleinem Gemüse in der Knusperhülle im Ofen gebacken. Der Zander liegt auf einem Bett aus intensiv duftenden und schmeckenden Kräutern und ist mit Gemüse und Oliven in einem Filo?-Teig im Ofen gebacken, perfekt gegart und eine geschmackliche Offenbarung.

Wir werden von der reizenden Chefin, Elvira Solér-Althof, die gelernte Confiseurin ist und im Tentazioni für die süssen Verführungen zuständig ist, bedient. Ein sehr aufmerksamer, herzlicher Service. Sie ist auch für die Weine zuständig. Da das Tentazioni erst vor vier Monaten eröffnet wurde, ist es verständlich, dass da erst mal jüngere Jahrgänge angeboten werden. Eine schöne Auswahl an Tessiner Weinen, vertreten sind die bekannten und auch die nicht ganz so bekannten Winzer, aber auch eine sehr interessante Auswahl an italienischen Weinen. Wir trinken selbstverständlich einen Tessiner Wein, einen Sauvignon Bianco von La Costa aus Novazzano 2009, der wunderbar zu allen Gängen passt.

Leider müssen wir Signora Althof bei den Desserts eine Absage erteilen, auch wenn sich warmes Kastanienküchlein mit flüssigem Giandujakern begleitet von Farina Bona Eis und Americana-Trauben-Sauce oder Tonka-Bohnen Crème Brulée mit Feigen-Portwein-Eis und Frucht-Schokoladen-Spiesschen nun wirklich äusserst verführerisch lesen.

Zumindest bekommen wir beim abschliessenden Espresso einen kleinen Eindruck ihrer Kreativität, denn sie serviert uns - schon optisch ein Genuss - Mini-Schokoladentrüffel aus weisser, Vollmilch und dunkler Schokolade, natürlich auch noch unterschiedlich gefüllt, dazu kleinste Gebäckteilchen in verschiedenen Farben und Formen.

Zum Abschied düfen wir sogar in die Cantina, ich war begeistert. Vor lauter Begeisterung habe ich mal wieder vergessen zu fotografieren, aber wir kommen ja wieder, ganz sicher. Das Foto wird nachgeholt. Dann schauen wir uns auch bestimmt die Zimmer an. Es werden einige Doppelzimmer und sogar eine schöne Ferienwohnung für bis zu fünf Personen angeboten, die Fotos auf der Homepage geben schon einen kleinen Einblick auf die sehr geschmackvolle Ausstattung.

Eine lohnenswerte Adresse, hier kommen sicherlich auch mittags mal Wanderer oder Tagesausflügler, die nur eine Kleinigkeit zu sich nehmen möchten, auf ihre Kosten, denn es gibt eine spezielle kleine Tageskarte: z.B. Tessiner Teller, Insalata Mista mit gebratenem Robbiola, Bruschette, marinierte Feigen mit Schinken.... etc.
Ganz egal wie, ob Wanderer, Radler oder Geniesser, ich muss da wieder hin!

Nachtrag Juni 2013: Das Ehepaar Althoff hat das Tentazioni verlassen und sich aufgemacht nach Losone in die "Osteria dell'Enoteca" - da wollte ich schon immer mal hin... und zu den beiden neuen Inhabern des Tentazioni, Andreas Schwab und Dario Pancaldi (beide ehemals Seven-Gruppe) muss ich dann auch noch hin.

heute Morgen im Tessin

Gestern Abend hat es hier heftig geregnet, heute Morgen beim Aufwachen bot sich uns folgendes Bild:

Der erste Schnee! Die Berggipfel sind leicht mit Puderzucker überzogen. Im Radio wird gemeldet, dass der Gotthard-Pass schneebedeckt ist.

Freitag, 24. September 2010

Osteria Centrale, Piazza Municipio, Intragna

Osteria Centrale, Piazza Municipio, 6655 Intragna, Tel. 091 796 12 84
geschlossen: Sonntag und Montag

Heute ist hier ein milder frühherbstlicher Tag; wir haben Lust auf eine kleine Ausflugsfahrt und Gerhard hat die Idee ins Centovalli zu fahren. In Intragna gibt es das ausgezeichnete Ristorante Stazione, in dem wir früher häufig bei Agnese Risotto gegessen haben. Dabei fällt uns ein, dass wir vor vielen Jahren im alten Dorfkern von Intragna eine kleine Osteria entdeckt hatten, da sollten wir doch mal wieder nachschauen, was daraus geworden ist.

Das Auto parkt man auf einem der vorgesehenen Parkplätze ausserhalb und geht die paar Stufen hoch. Gleich neben dem Municipio findet man etwas versteckt gelegen die Osteria Centrale. Man hätte zwar auch draußen sitzen können, da gibt es ein paar Tische, doch wir entschieden uns heute, bei ca. 21 Grad für drinnen. Offensichtlich spielt sich der Hauptbetrieb hier abends ab, da gibt es à la carte eine kleine, aber erlesene Auswahl sowie sehr schöne Menus, die man sich je nach gewünschter Anzahl der Gänge auch selbst zusammen stellen kann. Der sympathische Chef Andrea Trinca war heute sowohl in Küche als auch im Service alleine, daher gab es eine sehr reduzierte Auswahl. Wir entschieden uns für einen kleinen Salat und anschliessend mal wieder Tagliatelle mit Steinpilzen (solange es noch gibt, muss ich das ausnutzen).

Obwohl Signor Trinca alles alleine managte, wurden wir hervorragend und zuvorkommend bedient, er nahm sich auch Zeit, immer mal wieder bei uns am Tisch vorbei zu kommen und einen kleinen Plausch zu halten.

Er habe die Osteria vor fünf Jahren übernommen, erzählte er, davor arbeitete er in diversen Häusern, auch in der Deutschschweiz, daher auch sein gutes Deutsch. Seine Osteria ist bis November geöffnet. Danach geht er ein Dorf weiter nach Corcapolo, wo er die Osteria Grotto Salmina (Tel. 091 780 71 66) betreibt und wo er im Winter dann die bodenständigen Tessiner Grotti Spezialitäten zubereitet.

Wir waren neugierig und sind im Anschluss an unser Essen schon mal "vorbeigefahren". Die Osteria Salmina sieht urgemütlich aus, direkt an der schmalen Strasse gelegen (es gibt jedoch auch einige Parkplätze) und ist auch jetzt schon geöffnet, wobei sie zu den Zeiten, zu denen die Osteria Centrale geöffnet ist, von Sign. Trinca's Vater betrieben wird. Wir freuen uns schon jetzt auf unseren ersten Besuch dort.


Hier der weithin sichtbare Campanile der Pfarrkirche San Gottardo in Intragna, der mit rd. 66 Metern der höchste des Tessins ist, hier nachzulesen

Donnerstag, 23. September 2010

Grotto Lauro, Arcegno

Grotto Lauro, Arcegno (bei Losone), Tel. 091 791 42 96

Nachtrag Herbst 2016: Leider bleiben die Pforten dieses taditionsreichen Grottos geschlossen, Ruth und Aldo Siegel haben sich in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.


Nachtrag Frühling 2017: Das Grotto ist ab sofort wieder unter neuer Leitung geöffnet.




Hier eine Außenaufnahme, die ich bei einem Besuch im Februar gemacht habe. Über einen weiteren Besuch habe ich klick hier berichtet.

Es ist immer wieder schön, zu Ruth und Aldo Siegel zu kommen. Durch den herzlichen Empfang fühlen wir uns wie zu Besuch bei guten Freunden, kein Wunder, kommen wir doch bereits seit über 25 Jahren hierher. Heute Abend waren wir mit Kerstin und Thomas im Grotto Lauro und die Beiden waren ebenso wie wir begeistert, sowohl vom Ambiente als auch von dem, was uns auf den Tellern serviert wurde. Immer wieder schön sind die Antipasti misti, ein kleiner Querschnitt von allem mit Schinken und Melone, Vitello Tonnato, marinierte Gemüse und ein paar gebratenen Pfifferlingen. Kerstin und Gerhard hatten Vitello Tonnato, das, wie die meisten Vorspeisen hier, wahlweise auch in kleineren Portionen angeboten wird.  Ich hatte Insalata mista, die ich hier immer sehr gerne mag.

Thomas entschied sich anschliessend für eine der Tagesempfehlungen, Kalbsschulter und Rinderbraten, sanft geschmort, in einer Waldpilzsauce, wahlweise mit Polenta, Tagliatelle oder Rosmarin-Kartoffeln serviert, Gerhard hatte wieder seine Tortellini in Gorgonzolasauce und Kerstin und ich wählten

Spaghetti mit Tomaten und Gamberoni. Dazu wird das wunderbar frische, knusprige Brot serviert, an dem alleine man sich schon satt essen könnte.
Anschliessend noch ein kleiner Teller "für alle", die berühmte Mascarponecreme
Ein wundervoller Abend, herzliche Gastgeber, das ist für uns ein Grund, immer wieder zu kommen.